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Trends ändern sich – die Omega Speedmaster bleibt

Die Omega Speedmaster  – Das bekannteste Omega Uhrenmodell

Omega Speedmaster moonwatch 6Der Uhrenhersteller Omega kommt wie viele anderen auch aus dem Mutterland aller Luxusuhren, aus der Schweiz. Der Grundstein für das Unternehmen wurde bereits 1848 gelegt. Heute ist Omega eine der bekanntesten Uhrenmarken und Teil der Swatch Group, die mit Umsatzrekorden richtig Schlagzeilen macht. Ursprünglich als Louis Brandt & Frères gestartet, stellte Omega bereits 1894 eine ebenso benannte Taschenuhr vor. Die Bezeichnung Omega, also Ω als letzter Buchstabe des griechischen Alphabets sollte auf den Punkt bringen wobei es dem Hersteller bei dieser Uhr ging: Um eine Form der „Vollendung“ – Damit war die Zielrichtung des Unternehmens klar: Absolute Perfektion!
Bis heute haben alle Omega Uhrenmodelle den Ruf von Präzision und Exaktheit. Das liegt unter anderem auch an den Erfolgsgeschichten der verschiedenen Omega Produktlinien, wie der Omega Constellation, der Omega Seamaster, der Omega Speedmaster oder der Omega De Ville. Die berühmten Träger, also Werbebotschafter der Uhren wie Nicole Kidman oder Michael Schumacher tun ihr Übriges dazu. Doch das wohl herausstechenste Moment, das Omega von allen anderen Uhrenherstellern in gehobenem Preissegment deutlich abhebt, ist die Nähe der Marke zur Raumfahrt. Hier muss man die wohl bekannteste Uhrenlinie hervorheben: Die Omega Speedmaster Professional.

SPEEDMASTER – Die erste Uhr auf dem Mond – Ein kleiner Schritt für den Menschen…
…. Aber ein riesiger Sprung für die Menschheit…

Omega Speedmaster: Eine Uhr, die wirklich Geschichte geschrieben hat! Einer der größten Kooperationen (oder auch Werbe-Clous) der Uhrengeschichte hat, wenn man so will Omega vollbracht. Eine Sensation, die bis heute nachhallt und die Marke für immer mit der Raumfahrt verbindet:
Die Speedmaster Professional mit Handaufzug von Omega wurde von der NASA ausgewählt, um bei der Mond-Mission getragen zu werden. Auch später blieb die NASA bei der Marke Omega bei dem Unternehmen, was die OMEGA-Uhr an sich, neben den Auftritten in den James Bond Filmen, wohl mit zur bekanntesten Uhr der Welt macht.

Die Speedmaster gilt als weltraumtaugliche Uhr, die bereits 1962 und 1965 für diverse Tests erstmals im Weltraum war. Hier handelte es sich um eine Speedmaster mit den Referenznummern CK 2998 sowie 105.003.

Als weltraumtauglich können nur solche Uhren bezeichnet werden, die den extremen Anforderungen von Schwerelosigkeit, starken Magnetfeldern sowie Stöße, Vibrationen und starken Temperaturveränderungen (-18 C° bis 93 C°) bestehen können. Es kommt außerdem darauf an, dass die Uhren extreme Ganggenauigkeit mitbringen und Druck bis zu 50 Meter Wassertiefe standhalten können. Sie müssen immer absolut gut lesbar sein, auch wenn die Lichtbedingungen äußerst schlecht sind. Des Weiteren müssen Uhren, die für den Weltraum geeignet sein sollen, spezielle Start- und Stopp-Möglichkeiten bieten können und zusätzlich auch immer manuell aufziehbar sein. Fest steht: Wenn eine Uhr den besonderen Standards der NASA genügen kann, dann hat sie wohl die härtesten Tests bestanden, die man sich vorstellen kann. Ein besseres Zeugnis kann eine Uhr gar nicht mitbringen.

Am 21. Juli 1969 folgte dann die Weltraum-Mission, die die Omega Speedmaster Professional (Referenznummer ST105.003) zur offiziellen, echten Monduhr machte, da sie von Buzz Aldrin bei der Mondfahrt getragen wurde. Um diese Weltraumuhr ranken sich bis heute unendlich viele Mythen und Verschwörungstheorien. Denn die eigentliche Uhr von Buzz Aldrin (mit Nummer 43), die zum National Air and Space Museum geschickt wurde, ging auf dem Postweg verloren und ist bis heute nicht mehr aufgetaucht.

Die Speedmaster gehört bis heute zur Ausrüstung von Astronauten und wird über dem Raumanzug mit einem Spezialband getragen. Im realen Leben werden hier die beiden Modelle Speedmaster Professional mit der Referenznummer 3570.50.00 und die Speedmaster Professional X-33 (3290.50.00) getragen.
Nicht weiter verwunderlich also, das die Speedmaster auch im Weltraum Thriller „Gravity“ mit Sandra Bullock und George Clooney oder im Film „Apolllo 13“ mit Tom Hanks als Uhr im Weltraum zu sehen ist. Im aktuellen Weltraum-Kassenschlager „Interstellar“ wird allerdings eine Hamilton Uhr getragen.
Die Omega Speedmaster gab es bereits seit 1959 bevor sie als sogenannte „Monduhr“ oder „Moonwatch“ berühmt wurde. Von der Produktlinie Speedmaster von Omega gibt es einige verschiedene Modelle, die sich in den Gehäuseformen oder aufgrund der Uhrenfunktionen unterscheiden. Die Omega Speedmaster Professional ist eine mechanische Armbanduhr mit Handaufzug. Der Chronograph ist mit 50 Meter wasserdicht und in verschiedenen Edelstahl Versionen gefertigt worden. Unter anderem auch mit Goldgehäuse. Aufgrund der Geschichtsträchtigkeit der Uhr wurde mit dem Modell respektvoll umgegangen. Es wurden nur weniger Veränderungen in der Modellreihe vorgenommen. Die

Veränderungen in der Übersicht:

OmegaSpeedmasterPro1942: Kaliber 321 mit Schaltrad und Zwölf-Stunden-Zähler
1967/68: Kaliber 861 mit Kulissensteuerung sowie Kaliber 863 (bei Uhren mit Sichtglas im Boden)
Heute Kaliber 1861 und 1863 mit leicht geänderter Zeigerform und Gehäuseform
Heute wird die ganz klassische Omega Speedmaster mit der Referenznummer 311.30.42.30.01.005 gekennzeichnet. Werke mit anderem Kaliber haben eine andere Nummer. Hier kennt man vor allem die Omega Mark II (mit Co-Axial Kaliber 3330 Referenznummer: 327.10.43.50.06.001), oder Mark III, IV oder V.

Bei der Suche nach Omega Chronographen wird meistens auch nach dem Baujahr, dem Kaliber und nach der Referenznummer geschaut. Das sind alles Faktoren, die den Preis einer Uhr auch mitbestimmen können. Eine Omega Speedmaster bekommt man heute für einen Preis, der grob im vierstelligen Bereich liegt. Auch gebraucht erzielen ‚Speedys‘ immer noch hohe Beträge. Deutlich günstiger sind natürlich Omega Speedmaster Replica Uhren zu haben.

Omega Speedmaster Professional vs. Omega Speedmaster Automatik (Omega Speedmaster Reduced)

Uhrenliebhaber entscheiden sich häufig zwischen einer klassischen Pro, also der Monduhr Referenznummer 3570.50.00 oder einer Omega Speedmaster Reduced (Automatic) Referenznummer 3539.50.00. Beide werden gerne miteinander verglichen und gegenübergestellt. Der größte Unterschied ist offensichtlich der, dass man sich hier zwischen einer Automatikuhr und einer Uhr mit einem Handaufzugskaliber entscheiden muss. Die Moonwatch ist außerdem die größere der beiden Uhren. Das Gesamtbild der Uhren fällt unter anderem auch aufgrund der Totalisatoren unterschiedlich aus. Diese sind zwar an sich gleich groß, aber im Verhältnis zum gesamten Durchmesser der Uhr wirkt der Gesamteindruck der Reduced anders. Die Moonwatch hat tiefere und besser passende Totalisatoren wenn es um den Look und die Gesamtharmonie geht. Aber hier entscheidet der einzelne Geschmack. Was sich ebenfalls deutlich unterscheidet sind die Böden der Uhren und der Stoppsekundenzeiger. Bei der Reduced, die auch gerne liebevoll Speedy Auto Reduced genannt wird, ist der Zeiger einfach nur gerade (ohne Tropfenspitze) und ohne Leuchtmasse versehen. Gerade dieses Detail macht die echte Moonwatch häufig zu der beliebteren Uhr, wobei diese die kostspieligere ist.

Was macht Snoopy im Weltraum? – Omega Sondermodelle: Snoopy Award

OmegaSpeedmaster Snoopy 35785100_3Auch nach der Mission auf dem Mond war Omega weiterhin Partner der NASA und die Omega Speedmaster Professional ging ein weiteres Mal in die Geschichte ein, nämlich als sie Teil der Rettungsmission von Apollo 13 wurde. Das war der Hintergrund für den sogenannten Snoopy Award, den die NASA daraufhin der Uhr verlieh. Die Speedmaster Professional “Snoopy Award” (Referenznummer: 311.32.42.30.04.003) ist als Sonder-Edition eine der gefragtesten Omega-Uhren überhaupt.
Als limitierte Auflage von 2003 hat die Speedmaster Snoopy sowohl einen emotionalen Wert als auch einen materiell hohen Wert erreicht. Auf der Uhr ist im Ziffernblatt und am Gehäuseboden Snoopy als Astronaut abgebildet. Gerade diese Besonderheit polarisiert unter Uhren-Fans gewaltig. Doch Snoopy ist in diesem Fall nicht nur einfach eine Zeichentrickfigur. Die Besonderheit ist, dass die NASA sich 1968 für Snoopy als Maskottchen entschieden hatte, um die Weltraummissionen zu begleiten. Unter anderem wurden bei der NASA auch Snoopy Anstecknadeln verliehen und sogar Snoopy-Zertifikate überreicht.

Snoopy auf der BASELWORLD 2015

Ganz aktuell wurde eine Neuauflage der Snoopy Uhr auf der Baselworld im März 2015 als Vorpremiere vorgestellt: „Die Speedmaster Apollo 13“ zum 45-jährigen Jubiläum der Apollo 13 Mission: Ganz klassischer Look in schwarz-weiß gehalten. Auch hier ist ein kleiner Snoopy auf dem Ziffernblatt zu finden, allerdings weniger aufdringlich als bisher. Auf dem Gehäuseboden ist wieder ein Snoopy zu sehen, welcher an die Medaillon / Anstecknadel erinnert, die von der NASA verliehen wurden. Diese Uhr ist ab September 2015 im Handel erhältlich.
Neben Snoopy machten aber auch Tim und Struppi mit Omega einen Ausflug in den Weltall: Es geht hier um das Modell OMEGA Speedmaster Racing mit dem rot weißen Rand (Referenznummer 311.30.42.30.01.004). Die Uhr sticht direkt ins Auge. Die rot-weiße Farbgebung ist nicht jedermanns Sache, aber hat seine ganz eigene Berechtigung. Die Uhr wurde nämlich ganz einfach von Hergés Tim & Struppi inspiriert, ganz genau von der Episode „Reiseziel Mond“ von 1950.
Weitere OMEGA Modelle – Einzigartige Vielfalt:
Unter den Speedmasters gibt es derzeit die Modelle Moonwatch / Speedmaster ´57 / Mark II und Racing –

Die anderen Omega Modell-Linien sind reichhaltig:

  • Constellation
  • Seamaster
  • Speedmaster
  • De Ville

Spezialitäten/ Special Editions

Die Weltraum Uhr unter Wasser – Omega Seamaster
Ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Uhrenherstellers Omega ist sicherlich die Entwicklung der Seamaster. Diese Uhr wurde namentlich 1947/1948 erstmals vorgestellt (eins der ersten wasserdichten Modelle sogar schon ab 1932) und ist aufgrund des sportlichen Designs und der Stabilität international bekannt geworden. Als Taucheruhr bildet sie praktisch das Pendant zur Speedmaster, nur unter Wasser.
Die aktuelle Omega Seamaster 300 Omega Master Co-Axial 41 mm (Stahl mit Stahlband) mit Kaliber 8400 – Referenznummer: 233.30.41.21.01.001 hebt sich durch ihren äußerst sportlichen Look ab. Wichtig sind vor allem die Funktionen, die die Uhr als Taucher-Chronograph auszeichnen. Dazu gehören die Tiefentauglichkeit, die kalibrierten, drehbaren Lünetten und das ideal ablesbare Ziffernblatt. Im Vordergrund standen bei der Seamaster zuerst nur die Funktionen, doch das Design wurde nach und nach moderner und dem Trend angepasst.

Weitere Meilensteine der Omega Historie – Pre Moonwatch & Co

Neben den klassischen Speedmasters und Seamasters muss man hier wohl die Pre Moonwatch hervorheben. Es handelt sich hierbei um Speedmaster-Uhren mit einem besonderen Sammlerwert. Die sogenannten Pre Moons sind die ersten Uhren, die als Speedmaster um 1957 entwickelt wurden. Ganz ursprünglich war ihre Verwendung für die Weltraumforschung noch nicht angedacht. Als erste Speedmaster Pre Moon gilt das Omega-Modell Speedmaster 1957 CK2915. Hier wurde noch ein Kaliber 321 verwendet. Davon gab es 1959 Version Nummer Zwei, bekannt als CK 2998, wovon es später einige Weiterentwicklungen geben sollte. Wichtig ist: Die sehr frühen Speedmaster Uhren (Pre Moon Watches) hatten das Kaliber 321 welches später um 1968 durch das Kaliber 861 ersetzt wurde (Referenznummer 1968 ST 145.022). Heute auch besonders beliebt: Die Moonwatch CoAxial, ein Chronographen mit Co-Axial Kaliber 3313, welches man durch einen transparenten Gehäuseboden sehen kann (Referenznummer: 311.30.44.50.01.002).

Omega Speedmaster Mark 2 & Speedmaster 125

OmegaSpeedmaster125_9Bei diesen Omega Modellen handelt es sich ebenfalls um Klassiker, die sich aus der Weiterentwicklung der Speedmaster ergeben haben. Referenznummer der Mark 2: 1969 ST 145.014 (Version mit Stahl) und ST 145.034 (Gold). Erst kürzlich wurde dieser Chronograph 2014 neu aufgelegt. Ursprünglich als Monduhr konzipiert, bringt das Modell von 1969 einiges an Geschichte mit. Es handelt sich hierbei um die Uhren, die damals mit dem Kaliber 861 sowie mit Handaufzug ausgestattet wurden. Das neuste Modell besitzt ein Co-Axial Kaliber 3330 und einen Automatikaufzug. So hat die Speedmaster Mark II (Referenznummer: 327.10.43.50.06.001) den Sprung in die heutige Zeit geschafft. Diese Uhr hat einen riesigen Wiedererkennungseffekt durch fluoreszierende, orangefarbene Sekundenzeiger. Das Design des Chronographen ist auffällig und modern. Er bietet Hilfszifferblätter und wurde mit einem flachen, Saphirglas verarbeitet. Dieses ist besonders kratzresistent. Am Gehäuseboden kann man das Seepferdchen-Medaillon sowie die Gravuren „Si14“ und „Column Wheel“ sehen. Neben der Mark 2 ist vor allem auch der Omega Speedmaster 125 Automatic Chronometer (mit Kaliber 1041, Referenznummer 1973 ST 378.0801) bekannt. Diese Uhr ist aufgrund des Vintage Styles und der Historie ein Must Have geworden.

Offizelle Omega Webseite

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