Uhren Ankauf – Köln – Luxusuhren – Goldgier https://www.goldgier.de Uhren & Schreibgeräte - Juwelier Goldgier - Mon, 19 Jun 2017 20:13:30 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.5 31527897 Goldgier launcht neue Webseite für Vintage Uhren https://www.goldgier.de/2017/06/06/goldgier-launcht-neue-webseite-fuer-vintage-uhren/ https://www.goldgier.de/2017/06/06/goldgier-launcht-neue-webseite-fuer-vintage-uhren/#respond Tue, 06 Jun 2017 11:10:49 +0000 https://www.goldgier.de/?p=12742

Oldhound.de Vintage Uhren und Schreibgeräte

Die Fa. Goldgier in Köln, bekannt durch den Ankauf und Verkauf von hochwertigen Armbanduhren und Schreibgeräten hat Anfang Juni 2017 eine neue Webseite für Vintage Uhren im Internet Veröffentlich. Die Uhr steht ganz in Zeichen der Spürnase eines Hundes namens Loki.

Im übertragenem Sinne spürt Loki die interessantesten Vintage Uhren und Schreibgeräte in Deutschland auf um diese begehrten Stücke den verscheiden Sammlern und Liebhabern anzubieten. Auf einen Onlineshop wurde bewusst verzichtet. Dafür werden die verfügbaren Uhren und Schreibgeräte in einem Katalog mit hochwertigen Bildern präsentiert.

In Bezug auf Lokis Spürnase wurde die neue Webseite Oldhound.de getauft.
Wir würden uns über Ihren Besuch dort sehr freuen.

Anne und Marcus Gier

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35. Todestag von Mercedes Gleitze https://www.goldgier.de/2016/02/09/35-todestag-von-mercedes-gleitze/ https://www.goldgier.de/2016/02/09/35-todestag-von-mercedes-gleitze/#respond Mon, 08 Feb 2016 23:13:28 +0000 https://www.goldgier.de/?p=12572 Mercedes Gleitze bewies 1927 bei Ihrem erfolgreichen Versuch, als erste den Ärmelkanal schwimmend zu durchqueren, gleichzeitig die Robustheit und Wasserdichtigkeit der Rolex Qyster – auf Bitten von Hans Wilsdorf. Gleitze trug damals die Ihre Rolex um den Hals nicht um den Arm. Die Ära der weltberühmten wasserdichten Rolex Uhren mit der patentierten verschraubter Krone begann. Noch heute sind die Kronen bei allen Rolex Modellen ( ausgenommen den Cellini Modellen) wasserdicht verschraubt. Viele Hersteller bedienen sich aufgrund des Erfolges der verschraubten Krone nun ebenfalls dieser Technik.

Mercedes Gleitze ( 18. November 1900 in Brighton; † 9. Februar 1981 in London)

Weiter Information im Wiki zu Mercedes Gleitze

Rolex 5513 Krone

Die verschraubte Krone bei einer Submariner 5513 aus dem Jahre 1988

 

 

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Montblanc – Die Spitze des Eisbergs https://www.goldgier.de/2016/01/02/montblanc-die-spitze-des-eisbergs/ https://www.goldgier.de/2016/01/02/montblanc-die-spitze-des-eisbergs/#comments Sat, 02 Jan 2016 10:49:48 +0000 https://www.goldgier.de/?p=12332 Montblanc ist vor allem als der Luxushersteller bekannt, der mit edlen Schreibgeräten weltberühmt geworden ist. Heute ist das Portfolio des Unternehmens sehr viel weitreichender. Müsste man die Produktlinien zusammenfassen kann man sagen, Montblanc führt alles, was man im Business Bereich, vor allem auf Geschäftsreisen benötigt. Es handelt sich in erster Linie um exklusive Uhren, Schreibgeräte und Schreibwaren. Dabei werden vor allem aufwendig verarbeitete, feine Lederwaren vertrieben. Die wichtigsten drei Produktsegmente sind Uhren, Schmuck und Schreibwaren.

Das Flagschiff des Luxuskonzerns ist inzwischen die Montblanc Uhrenkollektion, welche edle Chronographen der Extraklasse bietet. Dicht gefolgt von den Schreibgeräten, wie hochwertige Kugelschreiber, Rollerball Stifte sowie luxuriöse Füllfederhalter, Leder-Etuis, Leder Dokumententaschen bis hin zu Brieftaschen, Trolleys, Koffer, Handyhüllen und Sketch Books (die beliebten Montblanc Notizbücher aus Leder).

MOntblanc Organizer 75Years

MOntblanc Organizer 75Years

Montblanc Lederwaren sind heute ein wahres Aushängeschild des Unternehmens. Ob für Business oder Alltag. Für exklusive Waren in diesem Bereich ist Montblanc die erste Adresse und wird konkurrenzlos anerkannt. Von der Business Tasche bis zu Kalendern und Organizern, von Reiseaccessoires bis hin zu Gürteln oder Schlüsselanhänger: Das Lederwaren Sortiment von Montblanc ist unfassbar groß.

Neben Uhren, Schreibutensilien und Lederwaren wie Business-Aktentaschen hat der Hersteller nun auch das Angebot an edlen Accessoires erweitert. Die Montblanc Boutiquen sind auf alles spezialisiert was man privat und geschäftlich auf Reisen benötigt. Dazu gehören auch exklusive Sonnenbrillen. Vor allem edle Accessoires für Herren, wie Manschettenknöpfe, Armbänder, Geldscheinklammern oder Krawattenklammern sind charakteristisch für Montblanc.

Ähnlich wie andere Uhrenhersteller bietet Montblanc nebenbei auch eine eigene, feine Duftnote an. Die Parfums sind in wunderschönen Flakons im Montblanc Stil zu erstehen. Es wurden sowohl Damen- als auch Herrendüfte entwickelt, die als Duftnoten Legend, Emblem und Legend pour Femme erhältlich sind.

Ganz unauffällig und dezent kommt außerdem bei Montblanc ein Produktzweig daher, der fast übersehen wird und doch einzigartige ist und viele Liebhaber findet: Montblanc bietet eine große Auswahl an Zubehör für die Schreibgeräte, also diverse Schreibaccessoires wie Montblanc Refills (Nachfüllprodukte wie Schreibgeräteminen und mehr) an.

Die Refills, also die beliebten Nachfüllminen und Tintenfässer gibt es in einer solch enormen Auswahl, Füller-Fans immer wieder ins Schwärmen geraten und die verschiedenen Tintenfarben auf liebevoll geführten Blogs über Schreibwaren immer wieder gerne vorgestellt werden.

Derzeit besteht das Sortiment an Nachfüll-Zubehör von Montblanc aus:

  • Tintenfass – Tintenfarbe Meisterstück Blue Hour, Twilight Blue – Der absolute Klassiker im Alltag
  • Tintenfass JFK, Navy Blue – Der Klassiker für die Kennedy Linie
  • Tintenfass 90 Jahre Meisterstück – Das Besondere zum Jubiläum – Pinkfarbene Tinte – Exklusiv und ausgefallen – PINK INK
  • Als weitere Tintenfarben (Schwarz und Blau gibt es in verschiedenen Ausführungen) sind erhältlich: Rot (Corn Poppy Red), Grün (Irish Green), Lila (Lavender Purple), Dunkelrot (Burgundy Red), Braun (Toffee Brown), Grau (Oyster Grey).
  • Neben den Tintenfässchen werden Tintenpatronen in den verschiedenen, außergewöhnlichen Farben angeboten sowie Kugelschreiberminen (große Farbauswahl).
  • Für die Rollerball Stifte, Fineliner, Marker und Sketch Pens sind ebenfalls Nachfüllminen / Bleistiftminen erhältlich. Hier sollte man beachten: Diese Minen sind nicht immer überall erhältlich, zudem passt nicht jede in die Meisterstück Rollerballs.
  • Neben der schier unendlichen Zahl an Nachfüllprodukten sind bei Montblanc natürlich auch Kolbenkonverter erhältlich.
  • Das Geschäft mit den Refills macht außerdem auch vor den Lederwaren nicht halt. Hier geht es um die Nachfüllblätter für die edlen Montblanc-Kalender, Organizer oder Adressbücher.
  • Neben Ersatzspitzen für den e-StarWalker und PIX kann man außerdem seinen Montblanc StarWalker aufrüsten. Und zwar mit einer e-Mine. Das kann dann mit allen Samsung Galaxy Note Produkten mit Touchscreen verwendet werden.

Das moderne Unternehmen Montblanc

Man muss hervorheben, dass Montblanc zwar ein sehr traditionelles Unternehmen ist, sich aber neuen Technologien nicht verschließt. Im Gegenteil: Modern und innovativ ist vor allem die Entwicklung der StarWalker ScreenWriter Mine, die zu den StarWalker ScreenWriter Schreibgeräten passt. Die ScreenWriter können auf allen Touchscreens verwendet werden für Notizen und Skizzen. Montblanc hat also auch den Markt für Touch Pens für sich entdeckt.

Das Geschäft mit den Refills bei Montblanc zeigt deutlich, wie das Unternehmen ausgerichtet ist. Es sollen moderne Qualitätsprodukte geschaffen werden, die ein Leben lang halten können. Ganz in Abkehr zur heutigen Massenproduktion und Wegwerfware, bietet das die Möglichkeit sich über Nachfüllsysteme Nachschub zu besorgen, ohne sich gleich ein ganz neues Schreibgerät oder Kalender anschaffen zu müssen.

Montblanc 144 Bordeaux

Montblanc 144 Bordeaux

Die Schreibgeräte Kollektion von Montblanc:

Dieses Segment umfasst Kugelschreiber, Füllfederhalter, Rollerball, Fineliner, Drehbleistift und ScreenWriter in den Linien:

  • Meisterstück (Auch im Set mit Meisterstück und exklusivem Schreibgeräteetui)
  • StarWalker
  • Montblanc Cruise Collection
  • Bohème
  • Writers Edition
  • Great Characters Edition
  • Muses Edition
  • Etoile de Montblanc Sand
  • Montblanc Heritage Collection 1912

Feine Schreibwaren und Schreibtisch Accessoires runden das Portfolio von Montblanc im Bereich Schreibgeräte schließlich ab.

Gerade in der Sammlerwelt und bei Liebhabern von außergewöhnlichen Füllfederhaltern ist Montblanc sehr bekannt für seine Special Editions. Vor allem für die stilvollen Kollektionen, die von Ikonen aus der Welt von Kultur und Wissenschaft inspiriert sind.

MOntblancArtisanMagicBeautyKUgelschreiber5Hier sind vor allem folgende Kollektionen zu nennen:

  • Writers Editions
  • Patron of the Arts Edition
  • Anniversary 1924 und 75 Edition
  • Special Theme Editions
  • Annual Editions
  • Skeleton Editions
  • Diva Line
  • Artisan Editions
  • Great Characters
  • Unicef Editions
  • Donation Pens
  • Princess Grace de Monaco

Die Great Characters Edition von Montblanc ist wohl die bekannteste limitierte Serie des Uhren- und Schreibgeräteherstellers. Hier werden große Persönlichkeiten aus den Bereichen Menschenrechte, Kunst und Wissenschaft geehrt. Es wurden hier jeweils eine kleinere Auflage (nur bis zu 241 Füllfederhalter) oder eine größere Serie mit bis zu 3000 Rollerballs produziert.

Zwei bekannte, limitierte Editionen aus dem Jahr 2009 bis 2013 sind:

  • Mahatma Gandhi Limited Edition 3000 – Darstellung einer Spindel, orange Farbe auf der Kappe symbolisiert indische Flagge, Mahatma Gandhi mit einem Stock ist abgebildet
  • Alfred Hitchcock Limited Edition 3000 – Klipp erinnert an „Psycho“, dem Vertigo-Effekt wurde nachgeeifert, Selbstportrait Hitchcocks ist abgebildet, Gravur der Handschrift
Montblanc GMT

Montblanc GMT

Seit 1997 mischt Montblanc auch erfolgreich auf dem Uhrenmarkt mit

In Genf wurde 1997 die erste Uhrenkollektion von Montblanc präsentiert, was dem Schreibgerätehersteller keineswegs geschadet hat. Innerhalb weniger Jahre konnte er sich zu einer angesehenen Manufaktur entwickeln. Inzwischen wird ein breites Spektrum an Uhren präsentiert und das Unternehmen ist dazu übergegangen, seine eigenen Kaliber zu verbauen. Vor allem das Modell Nicolas Rieussec Rising Hours konnte von Beginn an Liebhaber und Kenner von Chronographen überzeugen. Diese Uhr, die nach dem Erfinder des Chronographen, Nicolas Rieussec benannt ist, war ein guter Startschuss für eine enorm erfolgreiche Produktsparte von Montblanc.

Der Schreibgerätehersteller hat inzwischen mehrere, renommierter Uhrenlinien, die auch in Zukunft weiter vorangetrieben werden.

Welche Montblanc Uhrenmodelle gibt es aktuell?

  • Timewalker
  • Profile
  • Summit
  • Star
  • Sport
  • Travel Timepieces
  • Collection Villeret 1858
  • Star Nicolas Rieussec Monopusher Chronograph

Weitere bekannte Montblanc Uhren sind: Die sehr flache und dezente Heritage Chronometer Ultra Slim, Meisterstück Heritage Moonphase oder Meisterstück Heritage Pulsograph.

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Montblanc – Die Unternehmesgeschichte – Bis zum Gipfel war es ein weiter Weg

Vom der Entwicklung des ersten Füllers bis hin zur Smartwatch war es für das Unternehmen ein weiter Weg. Die Luxusmarke von Uhren, Schreibgeräten und feiner Schreibwaren hat eine einzigartige Geschichte.

Bereits 1906 wurde mit der Erfindung und dem Durchbruch des Füllfederhalters Montblanc als Hersteller von Schreibgeräten gegründet und der Grundstein für das heute internationale Spitzenunternehmen gelegt. Mit dem Meilenstein des Unternehmens aus dem Jahre 1924 ist Montblanc im wahrsten Sinne ein Meisterstück gelungen, das bis heute wohl das berühmteste Schreibgerät der Welt ist. Mit dem 1952 aufgelegten Meisterstück 149 konnte der Hersteller sich selbst übertrumpfen und so wurde der bekannte Füllfederhalter mit der Nummer 149 Symbol und Ikone für Design und Schreibkultur. In den 1980er Jahren setzte sich das Motto „Montblanc – Die Kunst des Schreibens“ durch und die Luxusmarke ist seit dem der Inbegriff für edle Schreibgeräte. Mit der damaligen Meisterstück Solitaire Kollektion konnte das noch einmal mehr unterstrichen werden.

Die 1990er Jahre waren im Anschluss geprägt vom internationalem Erfolg. Eine Montblanc Boutique nach dem anderen schossen aus dem Boden. Unter anderem wurden der Markt in Hong Kong, Paris und London erobert. Zudem wurde 1993 die Holding zu der Montblanc bereits gehörte zur Richemont Group. Zu Richemont gehört Montblanc bis heute.

Montblanc hat seinen Stammsitz derzeit in Hamburg und produziert in Le Locle und Villeret in der Schweiz. Den Sprung ins neue Jahrtausend bereitete dem Traditionsunternehmen keine Probleme. Die Produktpalette wurde nach und nach stark erweitert, so dass eine ganz neue Generation von den Schreibutensilien angesprochen wurde. 2003 kamen in diesem Zusammenhang die StarWalker Kollektion und viele edle Lederwaren auf den Markt. Mit dem 100jährigen Bestehen im Jahr 2006 krönte sich das Unternehmen selbst und brachte Editionen mit einem eigenen Montblanc Diamanten heraus. Hier zeigt sich einmal mehr die Ausrichtung der Produkte: Luxus Pur!

Zum bekannten Markenlogo von Montblanc kann man sagen, dass der sogenannte weiße Gipfelstern bis dato das deutlichste Erkennungsmerkmal der Firma ist. Bereits 1910 etablierte sich der weiße Kappenkopf, der 1913 zu einem Stern umgestaltet wurde. Der schneebedeckte Gipfel des Montblanc Berges steht hier für den höchsten Berg Europas und somit quasi für den Gipfel an Qualität und Anspruch. 1934 wurde der Firmenname endgültig zum Synonym von hochwertigen Schreibgeräten. Auf den Montblanc Uhren, die seit 1997 produziert werden, findet man das Logo häufig auf den Ziffernblättern und auf der Aufzugskrone.

Heute ist Montblanc sehr viel mehr als ein Füllerhersteller. Das Angebot an essenziellen Basics für die Reise ist außerdentlich groß. Ob feinste Lederwaren, Trolleys, edle Kosmetiktaschen für Nachtflüge, Flugetui für Flüssigkeiten, Krawattenetui oder Parfum – Es handelt sich immer um Luxusaccessoires der Sonderklasse, die in der Regel in der 1. Klasse zu Hause sind. Heute werden immer noch viele außergewöhnliche Schreigeräte bei Montblanc produziert, doch der Löwenanteil des Umsatzes kommt aus dem Business mit Lederwaren, Uhren, Schmuck und Parfums.

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Ausblick – Wie sieht die Zukunft des Unternehmens aus?

Die Märkte für Uhren und Schmuck wachsen schneller als die für Füllfederhalter und Schreibwaren. Somit kann man erwarten, dass sich Montblanc unter Umständen in Zukunft mehr und mehr auf die Uhrenentwicklung stützen wird. Übrigens: Montblanc produziert auch seine Uhrwerke selbst und ist dabei nicht auf Lieferungen der Swatch Group angewiesen. Weiterhin wird Montblanc sicherlich die Entwicklung eigener Uhrwerke und Kaliber vorantreiben, doch auch Basiskaliber werden eingesetzt und adaptiert, um den Ansprüchen einer breiten Zielgruppe gerecht zu werden.

Den Montblanc Uhren wird eine große Zukunft vorausgesagt. Das liegt unter anderem daran, dass die Kunden bereits die Qualität der Schreibgeräte schätzen und wissen, dass man hier großartige, langlebige Produkte erhält. Alle Produkte werden penibel sauber verarbeitet und sind mit hochwertigen Materialien ausgestattet: Vornehmlich Edelmetalle oder feinstes Leder.

Montblanc Highlights für 2015 sind moderner und zielgerichteter als viele Produkte der Konkurrenz. Beispielsweise punktet Montblanc hier mit einem neuen Luxus Leder Handy Etui für das Samsung Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge. Die Partnerschaft mit Samsung wird bereits seit einiger Zeit sehr erfolgreich betrieben.

Partnerschaft mit Samsung

Die elegante Handyhülle ist sowohl aus weichem Soft Leder gearbeitet als auch aus einem hochfunktionalen, robusten Leder, das Abrieb aller Art, auch Wasser und Hitze perfekt fern hält. Zusätzlich bringt die Hülle drei Kartentaschen. Es handelt sich um ein sehr persönliches und praktisches Luxusaccessoire, das Montblanc Kunden, die auch die Lederwaren, Uhren und Schreibgeräte der Marke schätzen, sehr lieben. In Zukunft, so der Hersteller wird die Zusammenarbeit mit Samsung weiter ausgebaut. Zusätzlich sollen Hard Shell Cover auf den Markt angeboten in den Boutiquen und im Online-Shop angeboten werden.

Montblanc Starwalker

Montblanc Starwalker

Zukunftsweisen und modern – der StarWalker Urban Speed – Ein Schreibinstrument, das ideal an unser schnelllebiges Stadtleben angepasst ist. Das Schreibgerät ist vor allem sehr robust, hat einen Maskulinen Touch und sticht durch innovatives Design ins Auge. Der Starwalker Urban Speed besitzt rote Design Elemente und auf schwarzem Hintergrund. Er soll den Geist des heutigen urbanen Lebens widerspiegeln. Der StarWalker ist mega robust und kratz- und temperaturresistent. Man findet das Montblanc Emblem in einer transparenten Kappenspitze. Dieses Montblanc Schreibgerät ist in verschiedenen Ausführungen, nämlich als Füllfederhalter, Fineliner, Kugelschreiber und Screenwriter erhältlich. Die modernen ScreenWriter werden beim Arbeiten mit Touchscreens eingesetzt.

Montblanc – Immer auf der Höhe der Zeit

Montblanc präsentierte auf dem Genfer Uhrensalon SIHH 2015 (Salon International de la Haute Horlogerie) die brandneue Uhrenkollektion Heritage Chronométri. Es handelt sich um eine Hommage an die Uhr von 1950. Die Uhr ist der Minerva Pythagore aus den 1950er Jahren nachempfunden. Das Besondere hier: Das 500 Stunden Zertifikat von Montblanc. Das bedeutet: Alle Uhren müssen den aufwendigen Montblanc Laboratory Test 500 bestehen, um die Manufaktur zu verlassen.

Weiterhin wurde auf der SIHH vorgestellt: Die Heritage Spirit Orbis Terrarum mit mehrschichtigem Ziffernblattaufbau mit der man spielend leicht die Heimatzeit im Blick hat und bei einer Reise in eine andere Zeitzone alle relevanten Uhrzeigen leicht ablesbar sind. Die Einstellung ist super intuitiv und das Synchronisieren der Zeiger geht sehr schnell. Übrigens: Dadurch, dass der russische Präsident Putin aktuell die Sommerzeit abgeschafft hat, stimmt die Position von Moskau bei dieser Uhr nicht mehr. Trotzdem ist diese Weltzeituhr einfach an faszinierender Technik und Details unübertroffen.

Von der Feder zum Montblanc E-Strap – Ein weiteres Highlight der SIHH 2015

Sie gilt als Antwort auf einen zunehmend jüngeren Kundenkreis bei Montblanc und bietet sowohl traditionelle Handwerkskunst, als auch Vorteile und Spielereien durch digitale Elemente: Die TimeWalker Urban Speed e-Strap bietet ein Armband, das eine Verbindung von Mechanik und Elektronik darstellt. Das Smartphone und die Uhr verbinden sich per Bluetooth. Es reagiert auf Berührung und ist mit Android sowie iOS kompatibel.

Während der Luxushersteller einst mit der Entwicklung der legendären Füllfederhalter begonnen hat, ist inzwischen das Sortiment an Luxusuhren deutlich bekannter geworden und macht das Kerngeschäft des Konzerns aus. Genau wie bei der Entwicklung von Touch Pens zeigt sich Montblanc auch im Uhrengeschäft einmal mehr als zukunftsorientiert und wegweisend. Mit dem E-Strap zusammen mit der Montblanc Timewalker Urban Speed werden die edlen Montblanc Chronographen zu Smartuhren. Hier wurde die sogenannte Wearable-Technology vorgestellt, die nun weltweit vielfach diskutiert wird. Mit dem e-Strap wird die Uhr zu einem Zeitmesser, der nun viele integrierte Technologien bietet. Dazu gehören:

  • Per Bluetooth Low Energy kann sich die Timewalker nun mit Android und iOS Smartphones verbinden
  • Benachrichtigungen von Mails, Textnachrichten, Anrufen, Status-Aktualisierungen oder Terminen sieht man mit einem Blick auf die Uhr
  • Activity Tracker – Körperliche Aktivitäten werden überwacht, Schrittzähler und mehr
  • Intelligente Anzeigen
  • Fernsteuerungen – Man kann von der Uhr aus das Smartphone steuern
  • Find-Me Funktion – Man kann ganz einfach das Smartphone suchen lassen + und umgekehrt auch die Uhr wiederfinden

 

Die perfekte Symbiose von traditioneller Mechanik mit digitalen Funktionen der Neuzeit. Ein Füllerproduzent entdeckt die digitale Welt. Revolutionär sind die praktischen Möglichkeiten, die das e-Strap in Verbindung mit dem Montblanc Chronographen bietet.

Montblanc BOUTIQUEN – Ein Einkaufserlebnis der Extraklasse

Neben traditionellen Elementen (Schreibwaren, Refills) und Innovationen (Touch Pens, e-Strap) kann sich Montblanc vor allem durch ein neuen Boutique Konzept von der Konkurrenz absetzen. Neben dem Online Handel soll hier ganz klassisch im ruhigen und eleganten Ambiente ein Shoppingerlebnis geboten werden. Bei Montblanc Fachhändler-Boutiquen kann man alles anfassen und ausprobieren was das Produktsortiment von Montblanc hernimmt. Die Fachhändler sind ideal ausgestattet und das Shopambiente wird vor allem durch das besondere Design auf das Montblanc sehr viel Wer legtunterstützt.

Bereits seit 2012 werden alle Montblanc Produkte selbstverständlich auch online vertrieben. Der Online-Shop stellt die ideale Ergänzung zu den Montblanc Händlern und Boutiquen dar.

Weiter Informationen auf der Webseite des Unternehmens Montblanc: Montblanc

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Uhren Verkaufen ganz bequem von Zuhause aus. https://www.goldgier.de/2015/11/04/uhren-verkaufen-ganz-bequem-von-zuhause-aus/ https://www.goldgier.de/2015/11/04/uhren-verkaufen-ganz-bequem-von-zuhause-aus/#respond Wed, 04 Nov 2015 23:07:47 +0000 https://www.goldgier.de/?p=12505 Rolex Explorer

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Ein Underdog startet durch – Firmenportrait Tudor https://www.goldgier.de/2015/10/30/ein-underdog-startet-durch-firmenportrait-tudor/ https://www.goldgier.de/2015/10/30/ein-underdog-startet-durch-firmenportrait-tudor/#respond Fri, 30 Oct 2015 08:48:08 +0000 https://www.goldgier.de/?p=12312 Tudor Prince

Tudor Prince

Tudor-Uhren: Für viele, die sich nicht im Uhren-Kosmos bewegen ist der Name sicherlich nicht unbedingt ein Begriff. Das kann sich in den nächsten Jahren stark ändern. Der Außenseiter wird derzeit von vielen noch unterschätzt, doch der Hersteller wird so langsam vom No-Name zum Geheimtipp und spätestens seit der Baselworld 2015 auf der Tudor seine Kollektion Northflag mit eigenem Uhrwerk präsentierte, baut sich der Hersteller eine immer größere Fangemeinde auf.

Das Unternehmen Tudor wurde einst als Untermarke von Rolex gegründet und hat sich inzwischen als Rolex Tochter komplett emanzipiert und in der Tudor North Flag sein eigenes Manufakturwerk verbaut. Trotzdem bringt die Uhr mit was von Beginn an das Aushängeschild von Tudor war: Ein unübertroffenes Preis- Leistungsverhältnis. Neben der Northflag wurde auch in der Tudor Pelagos inzwischen das eigene Werk eingesetzt. Man kann sagen, dass die Tochterfirma so langsam den Uhrenmarkt von unten aufräumt. Denn die Uhren haben eine moderne, frische Ästhetik und das Image der Marke wird durch ihre unbeschwerte Art plus einer Prise Understatement gestärkt.

Tudors Erfolgsstrategie: Höchste Qualität zu erschwinglichen Preisen

Das Unternehmen Tudor kann von den Qualitäten von Rolex nur profitieren. Sie bringen dieselbe Präzision und Qualitätsstandards mit. Sie haben ebenso viel Auswahl bei den Variationsmöglichkeiten der Uhren (Armbänder, Gehäuse, Ziffernblätter), was auch schon bei Rolex ein Teil des Erfolges war. Und inzwischen sind Tudor gebraucht sogar bei Sammlern oder Vintage Liebhabern total beliebt. Hier zeigt sich, dass gut erhaltene, gebrauchte Uhren von Tudor sehr wenig Wertverlust haben und für Uhrenfans einen gewissen Reiz entfachen. Sie polarisieren aber auch stark. Die Uhren gefallen nicht jedem.

Tudor Uhren – Einfach billige Rolex Nachbauten?

Für die einen war die Tudor-Uhr längere Zeit die „Rolex für Arme“, für die anderen eine geniale Alternative zu Rolex mit idealem Preis-Leistungsverhältnis, die sich nicht zu verstecken braucht.

Inzwischen entscheiden sich immer mehr Uhrenfans aus gutem Grund für Tudor. Das Argument, dass eine Tudor Uhr auch aus dem Hause Rolex stammt und somit Rolex Qualität mitbringt, ist zwar für manche ein Kaufkriterium, aber man muss es nicht immer zwingend erwähnen, da die Uhr ihre eigenen Qualitäten mitbringt und für sich selbst derzeit sehr gut auf eigenen Füßen stehen kann.

Inzwischen haben Tudor Uhren ein eigenes, charakteristisches Design. In den letzten Jahren hat sich Tudor als Unternehmen mehr und mehr von Rolex emanzipiert und als eigene Marke durchgesetzt. Nach und nach wurden Hinweise auf Rolex von den Uhren entfernt und das Tudor Wappen rückte mehr und mehr in den Fokus. Die Tudor Uhren sollen dabei weniger als die günstige Alternative zu Rolex rüberkommen, sie sollten bestenfalls als ebenbürtige Luxusmarke neben Rolex bestehen können.

Tudor vs. Rolex – Ein Vergleich

Tudor als Unternehmen ist eine Rolex Tochter welche (für Tudor entwickelte) ETA Kaliber verwendete. Diese sind grundsolide aber eben auch preisgünstiger. Tudor ist also die deutlich preisgünstigere und unbekanntere Alternative zu Rolex. Die große Gemeinsamkeit ist, dass die Komponenten im selben Haus und unter Umständen sogar mit derselben Technik gebaut werden.

Als Marke verkörpert Tudor ein anderes Image als Rolex. Man kann sagen, sie treten deutlich sportlicher und moderner in Erscheinung und die meisten Interessenten, die eine Uhr kaufen möchten, könne an diese Uhren unvoreingenommener und lockerer herangehen als an eine Rolex, die als Uhr immer ein starkes Image verkörpert.

Sicherlich möchte sich der Uhrenhersteller auch von Rolex abheben, doch man kann auch die enge Verbundenheit und Nähe hervorheben, wie zum Beispiel die Rolex Qualitätsstandards und, dass seit 1952 bei Tudor auch die Oyster-Gehäuse und Rolex-Armbänder verbaut wurden.

In Uhrenforen wird häufiger gefragt, was dafür oder dagegen spricht eine Tudor zu kaufen. In der Regel sind die Fragenden unsicher, da die Uhr einfach um einiges günstiger ist als eine Rolex. Handelt es sich also um eine „Rolex für Arme“ wie manche es böse formulieren? Die Antworten der Uhrenfreunde sprechen da eine klare Sprache: Die Tudor Uhren gefallen durch ihre eigene Ästhetik und sie bringen nebenbei noch eine grandiose Technik mit. Sie sind spätestens seit der Neuausrichtung des Unternehmens 2009 als absolut eigenständig zu sehen und wenn einem eine Tudor gefällt, sollte man nicht zögern, sondern einfach zuschlagen. Es spricht nichts dagegen und an dem Kauf der Uhr kann man sich viele Jahre erfreuen, wie es vielfach in Uhren-Community geschrieben wird. Die Zusammenarbeit mit Porsche hat Tudor zudem noch stärker gemacht und spricht vor allem junge und zielstrebige Menschen an. Vor allem Funktion und Sportlichkeit der Uhren steht im Vordergrund.

Tudor Submariner

Tudor Submariner

Wieso kostet die Tudor weniger und wie hoch ist der Preisunterschied?

Tudor Uhren sind bekannt dafür, kostengünstiger als eine Rolex zu sein. Sie bieten vieles was eine luxuriöse Uhr auch bietet und man kann sie bereits für 1.500 bis zu 3.500 Euro erhalten. Wie kann man den Preisunterschied zu einer Rolex Uhr erklären wenn doch angeblich fast dasselbe drin ist?

Eine Tudor Grantour beispielsweise kostet grob in etwa 2000 Euro. Im Vergleich zu einer Rolex Oyster, die um die 4000 Euro kostet (je nach Modell) ist das sogar die Hälfte des Preises. Das liegt daran, dass andere Uhrwerke verwendet wurden. Bei Tudor wurden ETA Modelle verbaut. Man kann sagen, dass Rolex aufgrund des Manufaktur Kalibers teurer ist und die Tudor Uhren „nur“ mit einem veredelten ETA Werk ausgerüstet sind.

Heute werden allerdings einige Modelle (wie die North Flag) bereits mit einem eigenen Tudor MT5621 Manufakturwerk ausgestattet. Bei der Tudor North Flag kann man sogar durch den Gehäuseboden das Uhrwerk bewundern. Trotzdem ist die Uhr preislich erschwinglicher als eine Rolex. Aber man zahlt eben auch für die Marke mit.

Tudor – Die Entwicklung des Unternehmens

Die Historie von Montres Tudor SA und die Erfolgsgeschichte der Uhren hängt sicherlich auch damit zusammen wo der Uhrenhersteller herkommt. Den großen Mutterkonzern Rolex, der hinter der Zweitmarke steckt, kann und braucht man auch nicht zu verheimlichen. Den Erfolg und die Unabhängigkeit hat sich die Marke über einen langen Zeitraum erarbeitet. Sie hat sich nämlich als einzige von einigen vielen Untermarken von Rolex durchgesetzt. Hier hat sie ihre Qualitäten und Durchhaltevermögen bewiesen. Die ehemaligen und längst verschollenen Marken aus dem Hause Rolex waren unter anderem: Aqua, Genex, Marconi, Rolco u.v.m.

Den meisten, heutigen Uhrenkäufern ist gar nicht bewusst, dass es Tudor bereits seit 1926 gibt. Die Marke wurde zehn Jahre später dann komplett von Rolex übernommen und ist spätestens seit 1946 Garant für qualitativ hochwertige Uhren, die sich bei Ästhetik und Technik nicht neben Rolex verstecken müssen.

„The Tudor“ wurde als Marke also bereits 1926 für das Unternehmen Veuve de Philippe Hüther durch Hans Wilsdorf auf den Weg gerufen. Hans Wilsdorf übernahm dann als Gründer von Rolex diese Marke. Die Idee war, eine erschwingliche Uhr zu schaffen, die Rolex Qualitäten mitbrachte, aber durch die niedrigere Preisklasse ein anderes Zielpublikum ansprechen konnte. Das war der Ausgangspunkt 1946. Mit Tudor sollten hochwertige Uhren geschaffen werden, die erschwinglicher sein konnten. Um Uhrenliebhaber zu überzeugen, bot es sich an, Tudor durch den Ruf von Rolex zu etablieren, der für absolute beste Qualität bürgen konnte.

Im Vordergrund stand bei den Tudor-Uhren zunächst immer nur die Funktion. Sie wurden als reine Funktionsuhren vermarktet. Zusätzlich wurden sie enorm modern beworben und der eigenständige Stil konnte ein ganz anderes Publikum ansprechen als Rolexuhren. Nach und nach setzte sich das Image durch, dass Tudor weniger von Promis als von Arbeitern wie Rettungstauchern, Bergbauarbeitern oder Rennfahrern getragen werden, also Menschen, die im Beruf auf verlässliche, äußerst robuste Uhren angewiesen sind.

Die wichtigsten Tudor Klassiker in der Übersicht:

  • Tudor Heritage Chronograph: Sportliche Uhr mit Nähe zum Rennsport. Der Look ist stark am Tudor Chronograph angelehnt, hat aber ein 42 mm großes Gehäuse mit im Gepäck und ein markantes Sport-Armband. Verbaut ist hier das Automatik-Uhrwerk ETA 2892-2, Armbänder und Ziffernblatt gibt es in zwei Varianten wählbar. Häufig bieten die Tudor Modelle die Auswahl Edelstahl oder Leder bei den Armbändern an. Die Grafik des Ziffernblattes erinnert an die der Oysterdate von 1970
  • Grantour Chrono, Date, Chrono Fly-Back: Die Grantour Kollektion bietet ebenso wie Tudor Heritage ein Design, das sich stilistisch an den Autosport anlehnt. Alle Grantour Modelle, also auch Date und Chrono Fly-Back wurden modernisiert und sind mit einem 42mm Gehäuse ausgestattet, das es auch in wahlweise Edelstahl oder Roségold (18 Karat) gibt. Als Kaliber wurde in der Regel ein ETA Automatikwerk verbaut.
  • Tudor Fastrider Chronograph: Partnerschaft mit Ducati wird hier deutlich, gravierte Tachymeterskala, bis zu 150 Meter wasserdicht
  • Tudor Fast Rider Black Shield: mattschwarzes Gehäuse, mega robust, bis zu 150 Meter wasserdicht
  • Tudor Pelagos: Perfekte Symbiose von Titanium und Keramik, Taucheruhr bis 500 Meter wasserdicht, Leuchtindizes und Taucherlünette
  • Tudor Heritage Ranger: Armbanduhr für Herren, Neuauflage der beliebten Tudor aus den 1960er Jahren, auffällige Aufzugskrone mit Tudor Logo
  • Tudor Heritage Black Bay: Hommage an alte Taucheruhren, Retro Uhr mit schwarzem Ziffernblatt und Snowflake Zeigern, mit Rosen Logo
  • Tudor Hydronaut II und Hydronaut 1200: Neue Kollektion auf der Basel World 2009, ETA Kaliber, eine Uhr, die für einen relativ kleinen Preis sehr viel zu bieten hat, bis 200 Meter wasserdicht, bzw. als Taucheruhr Hydronaut 1200 bis 1200 Meter wasserdicht, Die Hydronaut II ist mit einem speziellen Ventil ausgestattet. Das während eines Tauchgangs eingedrungene Gas kann beim Auftauchen entweichen
  • Tudor Glamour Double Date: Neuste Innovation auf der BASEL 2010, Herren Armbanduhr, Saphirglas und doppelte Lünette, am Tudor-Logo der 1960er Jahre angelehnt, Rundes Gehäuse – Ideale Verbindung von eleganten und traditionellen Elementen
  • Tudor Aeronaut und Iconaut: Herrenuhr mit zwei Zeitzonen und Datumsanzeige, Leuchtindizes, Sportuhr für Männer, 43mm Gehäuse, Tachymeter-Skala, markantes Ziffernblatt

Die Uhrenmodelle von Tudor fallen vor allem durch ihr sportliches Design auf. Man kann sie getrost als moderne Sportuhren bezeichnen. Ihre Alltagstauglichkeit ist hier durchaus ein starkes Kaufkriterium.

Der große Klassiker von Tudor – Die Oyster Prince

Diese bekannte Armbanduhr kam im Jahr 1952 auf den Markt und fiel vor allem dadurch auf sehr robust zu sein. Die vornehmlich männliche Zielgruppe sollte in der damaligen Werbekampagne durch die Zuverlässigkeit und Stärke der Uhr beeindruckt werden. Die Oyster sollte vor allem Extrembedingungen standhalten. Eine Arbeitsuhr, die alltagstauglich, aber modern und stilvoll ist. Die Oyster war eine Tudor-Uhr mit Rolex Technologie: Das wasserdichte Oyster-Gehäuse und das Uhrwerk trugen mit zu dem großen Erfolg dieser Uhr bei. Oyster steht vor allem für zwei Eigenschaften: Wasserdichtigkeit und Präzision.

In Tests wurde werbewirksam bewiesen, dass diese Uhr einfach unkaputtbar ist. Sie hält im Bergbau 252 Stunden durch, die Schwingungen eines pneumatischen Bohrers machen ihr nichts aus, ein Steinmetz kann eine solche Uhr 3 Monate lang ohne Probleme tragen, ebenso wie ein Hochbauer. Wichtig war Tudor außerdem, dass die Nähe zum Rennsport bewiesen werden konnte, indem sie ein Motorrad-Rennfahrer über eine Distanz von 1.000 Meilen trug.

Präzise Taucheruhren aus dem Luxussegment für den schmalen Geldbeutel – Eine Idee, die sich ausgezahlt hat. Mit der Oyster sind die bekanntesten Tudor Uhren auf den Markt gekommen. Es handelt sich um die Tudor Oyster Submariner, die immer und immer wieder überzeugen kann. Alte Vintage Modelle davon sind bei Uhren Liebhabern unheimlich beliebt.

Entwicklung der Tudor Submariner Modelle:

  1. Angefangen von den ersten Modellen ab 1954 ist die 7900er Serie bis heute aufgrund ihrer kleinen Besonderheiten und Details gefragt.
  2. Ab den 1960er Jahren spricht man von der 7928 Serie, die man an runden Kronenflanken erkennen kann.
  3. Die 60er Jahre sind die Zeit der Taucheruhren, die Prince Submariner erobert den Uhrenmarkt
  4. Die zweite Submariner Kollektion gab es von 1969 bis 1999. Hier kam es zur Weiterentwicklung des Uhrwerks und des Ziffernblatts (Schneeflocken bzw. Snowflake Zeiger)
  5. Die 1970er Jahre: Submariner Princess Date, Submariner Prince Oysterdate, Prince Oysterdate Mini-Sub und die Princess Oysterdate Lady-Sub – Tudor bringt die Oysterdate Chronographen auf den Markt und baut den Bezug zum Rennsport deutlich aus – Hier zeigt sich vor allem die Vielseitigkeit des Herstellers Tudor, da es hier sehr viele Varianten und Spielarten gibt
  6. 1970: Tudor Oyster Chronograph mit Handaufzug
  7. 1971: Das Modell Monte Carlo mit blauem Zifferblatt und Lünette lässt heute Sammlerherzen höher schlagen
  8. 1976 Tudor Oysterdate Big Block, dickes Gehäuse durch Automatikwerk, diese Uhr wird auch Automatic Chrono Time oder Chrono Time genannt
  9. Die 1980er Jahre bis hin zur 79100 Serie von 1989- Weiterhin Big Block Uhren mit verschiedenen Ziffernblättern (exotisch bis klassisch)
  10. 1990er Jahre: Kollektion 79200 wird auf den Weg gebracht, neues Design mit sanfterer Form, Die Geburtsstunde der Tudor Prince Oyster Date (1996 bis 2006)

Es gibt inzwischen vor allem zwei Linien bei den Tudor Kollektionen: Auf der einen Seite die eher sportlichen Hightech Modelle wie Hydronaut II oder Hydro 1200. Auf der anderen Seiten wurden auch sehr ansprechende Uhren im Glamour Design entworfen, die ganz im Vintage Style der 60er Jahre gehalten sind und auch den Gran Turismo Sportwagen nachempfunden wurden. Weitere neue, interessante Modelle sind die Tudor Glamour Date und die Tudor Heritage Chrono. Dieser macht dem Oysterdate Chronographen aus den 70ern alle Ehre und nimmt erneut Bezug auf die Welt des Rennsports.

Man kann also sagen: Eine Tudor Uhr ist ein Schweizer Qualitätsprodukt, das vielseitig einsetzbar ist. Ob im Meeting oder in der Freizeit. Tudoruhren sind für den Alltag gedacht, nicht für die Vitrine (auch wenn es natürlich inzwischen auch Sammlerstücke gibt). Die auf der Basel 2013 vorgestellten Modelle sind bis heute als besonders stilvolle und praktische Uhren sehr beliebt.

Die aktuellen Tudor Modelle:

  • North Flag – Schweizer Uhren werden in allen möglichen Extremsituationen getestet. Meistens in Verbindung mit einer Sponsoring-Aktion – So kamen Uhren schon ins Weltall und an den tiefsten Punkt der Erde unter Wasser – Tudor North Flag wurde entwickelt, um am kältesten und äußersten Punkt der Erde zu funktionieren – Die Uhr kann man getrost als wissenschaftliches Instrument bezeichnen – Das hat Tradition, da bereits in den 1950er Jahren britische Nordgrönlandexpeditionen mit der TUDOR Oyster Prince durchgeführt wurden
  • Fastrider Chrono
  • Fastrider Blackshield
  • Pelagos
  • Heritage Black Bay
  • Heritage Ranger
  • Heritage Chrono Blue
  • Heritage Advisor
  • Heritage Chrono
  • Grantour

Trotz der betont männlichen Zielgruppe hat Tudor inzwischen auch wunderschöne Damenuhren im Portfolio:

  • Tudor Clair de Rose
  • Tudor Glamour
  • Tudor Style

Für alle, die sich mal von schönen Uhrenbildern inspirieren lassen wollen – Tudor auf Instagram..

Man kann also festhalten, die Technik einer Tudor spricht für sich. Sie haben wenig Wertverlust und werden nach einigen Jahren auch als Klassiker geschätzt. Es ist unbestritten: Vintage Modelle von Tudor sind mehr und im Kommen. Retro Modelle wie die Big Blocks, Subs oder Uhren aus der Monte Carlo Kollektion haben bei Sammlern einen hohen Wert erreicht. Fazit: Man sollte die Marke Tudor nicht unterschätzen, vor allem weil hier reines Handwerk und wunderbare Ästhetik geboten wird, zugleich kommt es bei Tudor weniger auf Schnickschnack oder auf Statussymbole an. Es bleibt also spannend, wie sich diese sympathische Marke weiterhin entwickelt..

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Wie finde ich das Herstellungsdatum bei Breitling Uhren heraus? https://www.goldgier.de/2015/10/02/wie-finde-ich-das-herstellungsdatum-bei-breitling-uhren-herraus/ https://www.goldgier.de/2015/10/02/wie-finde-ich-das-herstellungsdatum-bei-breitling-uhren-herraus/#respond Fri, 02 Oct 2015 10:38:25 +0000 https://www.goldgier.de/?p=12448 Herstellungsdatum gleich Kaufdatum? 

In unserer Praxis werden wir immer wieder gefragt, wann eine bestimmte Breitling Uhr den nun genau gebaut worden sei. Meisten kann man dies ungefähr aus den Papieren erlesen, insofern diese abgestempelt sind und es dort einen Eintag des Konzessionärs gibt. Das Datum in den Papieren ist aber meist nur das Verkaufsdatum, Aber wie lange der Zeitmesser nun schon beim Juwelier auf Lager lag ist nicht mehr nachzuvollziehen. Wann er wirklich produziert worden ist, lässt sich ebenfalls meist nur schwer sagen.

Als guter Vergleich fällt mir unser geliebtes Auto ein, hier gibt es auch ein Baujahr und einen „Tag der Erstzulassung“.  In der Regel gibt es bei den gängigen Modell kaum einen relevanten Unterschied zwischen Baujahr und „Erstzulassung“. Doch besser ist es Gewissheit zu haben, insbesondere wenn es um eine Jahrgangsuhr geht.  Eine solche Jahrgangsuhr sollte schon ziemlich genau im Geburtsjahr des zukünftigen Trägers gebaut worden sein und nicht einfach nur verkauft.

Wo steht das Baujahr der Breitling Uhr? 

Wir haben die Erfahrung gemacht, daß sich das Baujahr leider erst ab dem Jahr 2000 genauer ermitteln lässt. Etwas problematisch gestaltet sich für mach einen bestimmt das Entfernen des Armbandes.  Das Baujahr verbirgt sich nämlich in einer Box zwischen den unteren Hörnern. Das Armband sollte in so fern man nicht über eine besonders ruhige Hand verfügt lieber von einem Fachmann entfernen werden. Die Box zwischen den Hörnern zeigt als erstes die Kalenderwoche und als zweites das Produktionsjahr an.

Schaut euch unser Video an, dort wird alles nocheinmal in bewegter Form erklärt.

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Quarzkrise – Wie die Uhrenbranche aus dem Takt kam.. https://www.goldgier.de/2015/09/28/quarzkrise-wie-die-uhrenbranche-aus-dem-takt-kam/ https://www.goldgier.de/2015/09/28/quarzkrise-wie-die-uhrenbranche-aus-dem-takt-kam/#respond Mon, 28 Sep 2015 08:16:40 +0000 https://www.goldgier.de/?p=12348 Sorgt die Smartwatch für eine Neue Quarzkrise?

Für Uhrenliebhaber, speziell Vintage-Fans, ist die Quarzkrise in der Uhrenbranche ein Riesen Thema, da diese sich in unvergleichlicher Weise auf den Uhrenmarkt, auf die Uhrenhersteller und auf die Uhrenmodelle ausgewirkt hat. Immer wieder fällt dieses Stichwort. Vor allem in letzter Zeit, in der mehr und mehr von Wachstumseinbruch, Smartwatches oder Problemen bei der Lieferung von Uhrwerken und Uhren Ersatzteilen für Markenuhren die Rede ist. Aber was steckt hinter der sogenannten Quarzkrise?

Die große Uhrenkrise durch Quarzuhren

Die Krise in der Uhrenindustrie in den 1970er und 1980er Jahren hängt mit der Entwicklung der Quarzuhr zusammen.

Zu Beginn der 1970er Jahre wurden die mechanischen Uhren immer weiter entwickelt und mit allerlei technischen Innovationen ausgestattet, um auf dem Uhrenmarkt mithalten zu können. Die Uhren sollten vor allem immer präziser werden. Je höher die Ganggenauigkeit war und je höher die Gangreserve war, desto größer der Erfolg bei den Kunden. Nebenbei wurden allgemein die Langlebigkeit und die Robustheit der Uhrenwerke und Uhrengehäuse auf die Spitze getrieben. Die damals neu entwickelten Quarzuhren konnten in allen Punkten die bisherigen mechanischen Uhren überbieten. Und war noch dazu unschlagbar günstig.

Die Miniaturisierung der Elektronik hatte etwa ab dem Jahr 1970 zu der Entwicklung der ersten Digitalstoppuhren und Quarz-Armbanduhren geführt. Die ersten Armbanduhren mit Quarz gab es offiziell ab etwa 1967. Diese erste elektronische Armbanduhr aus der Schweiz hatte noch eine klassische Anzeige mit Uhrenzeigern. Zuvor hatte bereits Seiko 1969 in Japan eine Quarzuhr entwickelt, die für die Massenproduktion gedacht war und einen riesigen Boom auslöste.

Wie funktioniert eine Quarzuhr?

Quarzuhren sind mit Quarzkristallen ausgestattet. Statt einer mechanischen Unruh werden diese Kristalle in Bewegung gesetzt. Dafür wird Strom (eine Batterie) benötigt. Die Schwingung durch die Quarzkristalle gehen an den Uhrenmotor weiter und dieser hält dann den Uhrenzeiger im Takt. Und das bei einer sehr hohen Ganggenauigkeit. Die Abweichung liegt durchschnittlich nur bei 0,02 Sekunden im Monat. Das bedeutet, eine solche Uhr ist sehr viel genauer als eine mechanische Uhr, die von einer Uhrfeder angetrieben wird. Je höher die Frequenz des Taktgebers ist, desto genauer geht eine Quarzuhr. Hier sind auch Abweichungen von 15-30 Sekunden im Monat normal und immer noch sehr genau.

Eine Quarzuhr ist aber eben keine mechanische Uhr. Sie ist eine elektronische oder elektromechanische Uhr. Ihr Taktgeber ist ein sogenannter elektronischer Quarzoszillator. Heutzutage gibt es bereits sehr komplexe Quarzuhrwerke mit den unterschiedlichsten Komplikationen.

Jaeger LeCoultre Werk

Jaeger LeCoultre QuarzWerk

„Swiss Made“ vs. Digitale Massenware aus Japan

Die Vorteile asiatischer Quarzuhren lagen von Beginn an auf der Hand – Sie bieten:

  • Hohe Ganggenauigkeit
  • Kaum Batteriewechsel nötig
  • Sind enorm preisgünstig

Und so lösten die Quarzuhren die sogenannte „Uhrenkrise“ aus. Der Uhrenmarkt konnte sich vor den beliebten, billigen Uhren nicht mehr retten und einige Uhrenmanufakturen konnten das nicht mehr mithalten. Man muss aber heute sagen, dass vor allem die großen Uhrenmarken diese Krise überstanden haben.

Man spricht in der Regel von der Quarzkrise der 70er Jahre, die bis in die 80er hinein andauerte. Mit der 1983 von der Swatch Group entwickelten Quarzuhr mit ETA Kaliber 2842 wurde ein neues Zeitalter eingeläutet, dass den Beginn der Geschichte der Digitaluhr darstellt, die wesentlich den Markt der 80er und 90er Jahre bestimmte. Digitalen Quarzarmbanduhren waren vor der Krise unfassbar teuer, doch nun konnte sie sich jedermann leisten.

Die Quarzuhren wurden unfassbar günstig und die Digitaluhr verkam zur Billiguhr, die in Massen produziert wurde und zur Wegwerfware wurde. In den Achtzigern wurde das immer weiter getrieben. Die Digitaluhren dieser Zeit hatten so viele digitale Funktionen und Spielereien wie möglich. Hier waren der japanische Hersteller Seiko und später auch die Swatch in aller Munde. Sie wurde als Markenuhr etabliert an der man nicht vorbeikommen konnte. Diese ersten Swatchuhren ließen die klassischen Digitaluhren richtig langweilig aussehen.

Diese Uhren (in Massen produziert) machten den mechanisch angetriebenen, hochwertigen Uhren solche Konkurrenz, dass sie eben eine echte Krise, die sogenannte Quarzkrise auslösten. Selbst Seiko, der Hersteller, der einst die Quarzwelle mit einer Quarzuhr losgetreten hatte, musste damals seine Luxusabteilung dicht machen.

Wenn man über die Uhrenkrise der 70er und 80er Jahre nachdenkt, dann fällt auch immer sofort der Name dieser japanischen Firma, die mit ihren Quarzuhren den Uhrenmarkt damals kräftig aufgemischt hat. Es handelt sich um der Uhrenhersteller Seiko. Der Hersteller hat bis heute (auch zu Unrecht) den Ruf nur billige Quarzuhren herzustellen, die unter Uhrenliebhabern teilweise sehr verpönt sind. Doch heute ist Seiko ein riesiger Industriekonzern und produziert unter anderem Millionen von Uhrwerken. Auch Automatikuhren werden angeboten. Dass Seiko auch Luxusuhren produziert, die sich mit Schweizer Qualitätsware durchaus messen können, ist bis heute weniger bekannt, setzt sich aber nach und nach durch. Genau wie den Schweizer Uhrenproduzenten geht es Seiko darum, die perfekte Symbiose von Mechanik und Elektronik in einer Uhr zu vermählen.

Omega Werk

Omega Werk

Die Mechanikuhr kam zurück – Stärker denn je

Nach der Uhrenkrise kamen die ersten, mechanischen Uhrenmodelle wieder auf den Markt und ab den 1990er Jahren konnten sich die Verkaufszahlen erholen. Die Uhrenliebhaber wurden wieder entdeckt und mit aufwendigen Werbemaßnahmen angesprochen. Vor allem die Schönheit der mechanischen Uhrwerke war es, die bei Uhrenfans wieder eine neue Leidenschaft entfachte und die Umsätze der Uhrenhersteller konnten sich erholen. Heute sind Luxusuhren, also hochwertige Qualitätsuhren mechanische Uhren. Hinzu kommt außerdem, dass diese Mechanikuhren samt ihrem Uhrwerk in Uhrenmanufakturen gefertigt werden – Das ist heute das wichtigste Kriterium für Qualität und Luxus.

Aber auch Automatikuhren erfreuen sich bei Uhrenfreunden großer Beliebtheit. Und zwar weil man sie nicht aufziehen muss. Es gibt auch Quarzuhren mit Automatik, hier ist eine Batterie nicht notwendig. Durch die Bewegungen des Uhrenträgers wird das Quarzuhrwerk mit Strom versorgt. Mit einer etwas anderen Technik ausgestattet aber im Endeffekt genauso funktionieren Automatik-Quarzuhren wie Sportuhren oder Pilotenuhren. Diese dürfen auch bei nicht-tragen möglichst nicht stehen bleiben und sind zusätzlich per Krone aufziehbar.

Automatik vs. Quarz – Eine Gegenüberstellung

Soviel vorweg – Uhrenliebhaber unterscheiden schon mal die Automatikuhr vom Handaufzug:

Bei Uhren werden gerne zwei Arten von Uhren gegenübergestellt. Einerseits sind moderne Funktionsuhren in der Regel Automatikuhren und andererseits loben Liebhaber besonders die klassische Uhr mit Handaufzug. Die letztere Variante ist dabei vielleicht weniger modern und praktikabel aber dafür haben die Uhren mit Aufzugskrone mehr Charisma und glänzen mit diffizile, genialer Technik die für Uhrenfans das Non-Plus-Ultra darstellt. Das Aufziehen der Uhr mit der Hand ist eben für viele Uhrenträger auch etwas Schönes und gehört einfach dazu. Ein weiterer Vorteil des Handaufzugs ist, dass diese Uhren auch eher schmal und elegant sein können. Hier punktet die Ästhetik.

Eine Automatikuhr ist vor allem im Alltag unersätzlich und muss nicht aufgezogen werden, da durch das Tragen der Uhr Energie erzeugt wird, welche die Uhr automatisch am Laufen hält. Zudem muss man sagen, dass eine Uhr, die per Hand aufgezogen wird natürlich auch durch diese Beanspruchung eher anfällig für Verschleißerscheinungen ist.

Wie unterscheiden sich jetzt die Quarzuhren von der Automatikuhr?

Hier ist der Antrieb innerhalb des Uhrwerks unterschiedlich. Während in Quarzuhren Quarzkristalle eingesetzt werden, die dafür verantwortlich sind, dass der Takt gehalten wird, funktioniert eine mechanische Automatikuhr so, dass eine Uhrfeder für den Antrieb erforderlich ist. Der Takt wird mechanisch vorgegeben. Der Nachteil besteht darin, dass eine Automatikuhr immer weniger genau läuft wie eine Quarzuhr. Allerdings braucht eine Quarzuhr eine Batterie. Die benötigte Energie bei der Automatik wird durch die Tragebewegungen erzeugt. Diese Uhren ziehen sich dadurch selbst auf. (Per Hand aufziehen ist hier nicht mehr notwendig) Diese Automatikuhren müssen allerdings in Gebrauch bleiben, damit sie nicht stehen bleiben. Manche Uhren kann man dann per Aufzugskrone wieder aufziehen oder per Schütteln wieder in Gang setzen. Manch ein Uhrenträger verwenden auch sogenannte Uhrenbeweger. Das sind Geräte, in die man die Uhren legen kann damit quasi die Tragebewegung nachgeahmt wird und somit bei Nicht-Gebrauch in Gang gehalten wird.

Preislich unterscheiden sich Automatikuhr und Quarzuhr so, dass eine Automatik immer teurer ist. Hinzu kommt, dass sie für heftige Bewegungen und sportliche Aktivitäten weniger geeignet ist. Quarzuhren sind dafür robuster, genauer und günstiger in der Anschaffung. Hier fehlt aber ein gewisses Image oder Prestige, das man beim Kauf einer Uhr als Markenprodukt bzw. Modeaccessoire immer mit erwirbt.

Wenn man die Preise von Quarz und Automatik vergleicht, dann muss man dazu sagen, dass bei eventuellen Reparaturkosten die Automatik auch bei der Reparatur wesentlich teurer ist. Trotzdem liegt der Nachteil eher bei den Quarzuhren, denn hier lohnt sich preislich eine Reparatur fast gar nicht.

Ventura VTec

Ventura VTec

Die Quarzkrise wirkt bis heute nach

Die Entwicklung der Quarzuhr hat bis heute Nachwirkungen. Und zwar wenn man sich die Problematik mit der Zulieferung von ETA Uhrwerken anschaut.

Während der Quarzkrise kam es nämlich dazu, dass sich die Hersteller, die die Rohwerke herstellten sich zusammenschlossen (um zu überleben) und durch Nicolas George Hayek (Gründer und Präsident des Verwaltungsrates der Swatch Group) kamen sie schließlich komplett in die Hand der Swatch Group. So lange die Werke an Dritte geliefert wurden, war das auch kein Problem. Doch nach Beendigung der Quarzkrise und den neu entdeckten mechanischen Uhren hatte es sich zum Problem entwickelt. Denn die Markenfirmen, die ihre Luxusuhren für vier- bis sechsstellige Beträge verkauften, griffen weiterhin auf die günstigen Uhrwerke von ETA zurück. Dieser Konflikt hat sich insofern zugespitzt, dass die Uhrwerke, die in den meisten Uhren verbaut werden oder deren Komponenten nicht mehr ausgeliefert werden. Das kann in Zukunft eventuell sogar zu einer erneuten Uhrenkrise führen.

Sehr interessant ist hier übrigens die Idee von Openmovement, welche Uhrwerke im Stile von Open Source (im Sinne von offen und frei verfügbar) entwickeln wollen. Das soll Hilfe und Unterstützung für kleinere Uhrenproduzenten bieten und kann unter Umständen sogar den Uhrenmarkt ein Stück weit revolutionieren

Kommt jetzt die neue Quarzkrise?

Es kann passieren, dass die Uhrenbranche nun erneut eine schwere Krise durchleben muss. Zumindest ist häufig schon von Schwierigkeiten und Rückgang des Wachstums die Rede. In diesem Zusammenhang werden folgende Gründe / Parallelen zur Quarzkrise genannt:

  1. ETA Werke, die in den meisten Markenuhren stecken, werden nicht mehr ausgeliefert – Die meisten Hersteller greifen zwar inzwischen schon auf Alternativen zurück oder fertigen eigene Uhrwerke an, aber trotzdem bezieht noch ein Großteil der Schweizer Marken die Werke von ETA und sind somit davon abhängig. (Hier spielen auch undurchsichtige Patentstreitigkeiten und Machtgefüge eine Rolle) – Genau wie bei der damaligen Quarzkrise betrifft es vor allem die kleineren Betriebe, da diese im Gegensatz zu den großen Luxusmarken in ihrer Existenz bedroht sind
  2. Etwa zeitgleich mit der Uhrenkrise kam es zu einer Entwicklung, die den Schweizer Franken und den Dollar betraf. Zugleich explodierte der Goldpreis – Auch heute verursachen wieder Währungsprobleme, Wechselkurs Änderungen und die Verteuerung des Franken Probleme in der Uhrenbranche
  3. Außerdem wird die Entwicklung der Smartwatch für viele als Bedrohung angesehen (Apple und Elektronikkonzerne greifen an), die mit der damaligen Entwicklung der Quarzuhr vergleichbar ist. Allerdings betrifft es hier auch wieder kleinere und mittelständische Betriebe, die mit der Entwicklung mit halten müssen um konkurrenzfähig zu bleiben. Es ist gut möglich, dass das für den Markt von Luxus Chronographen großer Marken nicht von so großer Bedeutung ist, da diese erstens inzwischen eigene Smartwatches kreieren und weil es weiterhin genug Liebhaber mechanischer, klassischer Uhren gibt
  4. Ein weiterer Grund für die Veränderungen in der Uhrenbranche: Der Markt in China hat sich stark verändert. Hier gibt es neue Bestimmungen zur Verhinderung der Korruption. Zudem greift die Apple Watch einen großen Teil der Kunden derzeit noch zusätzlich ab.

Fazit: Trotz dieser Gründe muss das nicht unbedingt heißen, dass die Uhrenbranche in nächster Zukunft zusammenbricht, denn die konventionellen Luxusuhren aus dem Hause Rolex & Co können sehr wohl parallel neben den Smartwatches existieren. So ist zumindest die Meinung der meisten großen Uhrenhersteller bisher. Allerdings dürften die Uhren im mittleren bis unterem Preissegment unter der Einführung der Apple Watch leiden. Die großen Schweizer Uhrenmarken, die Uhren im hohen Preissegment anbieten, konzentrieren sich weiterhin größtenteils auf ihre traditionellen Modelle. So war auf der SIHH 2015 Uhrenmesse in Genf bisher keine Smartwatch zu finden. Die Ausnahme bildet Montblanc, die das Montblanc e-Strap vorstellten. Dieses Armband lässt sich mit dem Smartphone verbinden.

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Wir freuen uns Ihnen heute unseren YouTube Kanal präsentieren zu dürfen. Wir möchten Ihnen  hier in regelmässigen Abständen Video´s zur Verfügung stellen. Es geht natürlich um Uhren und Schreibgeräte. Von der Uhrenvorstellung bis zu praktischen Tipps und Tricks finden sie hier alles in Bild Ton. Wir würden uns freuen, wenn Sie unseren Kanal abonnieren würden, so bleiben Sie immer über neue Beiträge auf dem Laufenden.  Der Link zu unserem Kanal: http://www.youtube.com/c/GoldgierDE

 

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Ratgeber: Uhrenarmbandwechsel – Mit Bildern und Video https://www.goldgier.de/2015/09/17/ratgeber-uhrenarmbandwechsel-mit-bildern-und-video/ https://www.goldgier.de/2015/09/17/ratgeber-uhrenarmbandwechsel-mit-bildern-und-video/#respond Thu, 17 Sep 2015 12:24:09 +0000 https://www.goldgier.de/?p=12338 Zu einer Uhr gehört nicht nur das Uhrwerk und das Uhrengehäuse. Das passende Uhrenarmband rundet das Gesamtbild eines edlen Chronographen erst so richtig ab und stellt für viele Uhren Liebhaber noch mal ein sehr wichtiges Element dar. Viele Uhrenfans schätzen an Uhren besonders, wenn sie zwischen verschiedenen Armbändern wählen können und je nach Geschmack unterschiedliche Uhrenarmbänder zum Wechseln da haben.

Am häufigsten sind hochwertige Uhren Armbänder aus folgenden Materialien:

  • Edelstahl
  • Gold, Silber, Platin
  • Leder (Nappa-, Nubuk-, oder Velours-Leder / Luxusuhren auch gerne mit Alligator-Leder, Schlangenleder und anderen exotischen Lederarten)
  • Metall
  • Kautschuk oder Kunststoff
  • Nylon, Ballistisches Nylon (noch robusteres Gewebe)

NATO-Uhrenarmbänder – Robust und Komfortabel:

Natoarmbänder Zulu Straps

Natoarmbänder Zulu Straps

Sehr beliebt sind die sogenannten Nato Bänder aus Nylon, die man per Durchzug anbringen kann und ganz einfach tauschen kann.

Besonders interessant daran ist, dass Sean Connery dem Nato Band zum absoluten Durchbruch verhalf. Als James Bond trug er in Goldfinger (1965) seine Rolex Uhr an einem edlen Nato-Band. Dieses Nylon Band war ursprünglich als Militär Zubehör gedacht und hatte so die erste Berührung mit der Modewelt. Die Bezeichnung NATO Band ergab sich aus den Nato Lagernummern für Armee Bänder aus Nylon und hatte sich schnell eingebürgert. Der Vorteil von Nato Bändern liegt in der Optik und in der Handhabung. Sie sind super leicht, sportlich, leger, robust und pflegeleicht. Nebenbei sind sie äußerst komfortabel zu tragen.

Die direkte Steigerung und Weiterentwicklung der Nato Armbänder für Chronographen sind die „Zulu“ Bänder. Diese sind noch robuster und kommen aus dem Taucher Bereich. Man erkennt Zulus daran, dass sie mit sehr starken, ovalen Ringen ausgestattet sind und mit ballistischem Nylon verarbeitet wurden. Look & Feel ist bei Zulu Bändern etwas anders als bei den klassischen Nato Bändern, es handelt sich hier um eine Geschmackssache. Die einfachen Durchzugsbänder, wie Nato- oder Zulu-Bänder lassen sich ohne Werkzeug wechseln.

 

Ausführliche Anleitung Schritt für Schritt: Wie wechselt man Uhrenarmbänder?

Federstege

Uhrenarmbandwechsel

In der Regel kann man die Armbänder von hochwertigen Uhren mit ein bisschen Übung und Fingerspitzengefühl wechseln (oder beim Fachhändler wechseln lassen). Man benötigt aber teilweise Werkzeug, neue Federstege (falls man diese auch austauschen muss) und ein bisschen Erfahrung.

Den Bereich einer Uhr an dem das Armband befestigt ist nennt man Bandanstoß. Häufig ist das ein Standard Bandanstoß mit Standard Federstegen zur Befestigung des Uhrenarmbands.

***ACHTUNG!***

Man sollte bei jedem Armbandwechsel beachten, dass man mit unachtsamen Herumschrauben auch die Uhr oder das Uhrengehäuse schädigen kann. Im Zweifel sollte man immer auf einen Fachmann zurückgreifen oder sich den Armbandwechsel zumindest einmal zeigen lassen, denn am Ende hat man vielleicht seine wertvolle Uhr zerkratzt oder beschädigt!!

Vor allem beim Hantieren mit Werkzeugen an der Uhr muss man immer behutsam vorgehen, man kann abrutschen und etwas zerkratzen! Zudem können die Federstege herausspringen und das kann ins Auge gehen! Man braucht wirklich Fingerspitzengefühl, Geduld und etwas Übung um Armbandwechsel durchzuführen.

Das nächste was man vor dem Armbandwechsel wissen sollte:

Alte Federstege muss man immer auf Verschleiß prüfen. Federstege und die innen liegende Feder unterliegen Verschleißerscheinungen. So kann es passieren, dass man nach einer gewissen Zeit neue Federstege einsetzen muss.

Man benötigt: Federstegwerkzeug, kleine Hilfsmittel wie kleines Taschenmesser können nicht schaden, Ersatz Federstege und viel Geduld und Fingerspitzengefühl.

  • Federstege ohne Ansatz gehören nur zu Uhren mit durchbohrten Anstößen – Hier nimmt man beim Bandwechsel das Werkzeug mit der Spitze
  • Federstege mit Ansatz können für beides verwendet werden – Bei nicht-durchbohrten Anstößen nimmt man das Werkzeug mit der Gabel
  • Wenn eine Uhr verschraubte Bandanstöße hat, kann mit einem kleinen Schraubendreher die Schrauben lockern
  • Es gibt auch Uhren mit festen Federstegen, die man nicht entfernen kann. Dann muss man auf Spezialarmbänder zurückgreifen mit Klebeanstoß oder ähnlichem

Die Schritte für den Uhrenarmbandwechsel im Einzelnen:

  1. Lösen der Federstege: Die Federstege sind, wie der Name schon sagt, mit einer Feder ausgestattet. Das bedeutet, dass man die Endstücke nach innen drücken kann, um die Federstege zu entfernen. Ein Federstegbesteck / Federstegwerkzeug hat eine Seite mit einer Gabel. Diese Gabel muss man zwischen Band und Uhrengehäuse auf den Federsteg ansetzen und drücken – Wenn die Hörner einer Uhr eine durchbohrte Federsteg Befestigung haben, dann muss man von außen drücken. Bei durchbohrten Anstößen nimmt man also den Stift und drückt von außen (Vorsicht: Stift kann abbrechen). Beispiel: Entfernen eines Rolex Armbands: Einfach mit Werkzeug von außen in Löcher drücken und das Band herausdrücken:
  1. Federsteg aus dem Gehäuse entfernen/ heraushebeln
  2. Anbringen des neuen Armbands: Steg in die Öffnung und einrasten lassen – Federsteg muss hörbar in Bohrung einrasten – Um die Federstege nach dem Armbandwechsel wieder zu montieren, muss man also die Endstücke wieder in die Uhrenbohrung einführen und hineindrücken. Die Feder im Inneren macht es möglich, dass die Federstege leicht wieder eingesetzt werden können und dass sie sich nach dem Armbandwechsel nicht wieder von selbst lösen. Beispiel Rolex Uhr: Neues Band an Rolex Uhr anbringen: Um Kratzer zu vermeiden, sollte man die Hörner abkleben. Dann das Band anlegen. Eine Seite mit Federsteg hineindrücken, dann zweite Seite mit Werkzeug vorsichtig herunterdrücken und einrasten lassen. Dasselbe mit der zweiten Seite auch machen.

 

Man sieht, der Armbandwechsel ist an sich nicht schwer, aber man braucht ein bisschen Übung und Erfahrung. Wer den Wechsel von Uhrenarmbändern beherrscht, hat die Möglichkeit, seine Uhr mit viele unterschiedlichen Design auszustatten oder an seiner Uhr wenn nötig Ersatzbänder anzubringen. Wer mit dem Uhrenwerkzeug vertraut ist, kann dann auch auf Wunsch seine Armbänder kürzen. Im Netz, in Uhren-Foren und Communitys findet man viele hilfreiche Anleitungen zum Thema Armbänder von Uhren, bis hin zum Wechsel von Metallbändern mit Stiftdrücker oder Tutorials wie man Uhrenarmbänder kürzen kann.

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Die Breitling Navitimer Story https://www.goldgier.de/2015/09/08/die-breitling-navitimer-story/ https://www.goldgier.de/2015/09/08/die-breitling-navitimer-story/#respond Tue, 08 Sep 2015 08:41:55 +0000 https://www.goldgier.de/?p=12379 Der Breitling Navitimer

Bei der Wahl der Top 10 der beliebtesten Uhrenmodelle aller Zeiten wäre neben Uhren wie Rolex Submariner, Omega Speedmaster, TAG Heuer Carrera, Audemars Piguet Royal Oak Offshore oder der Rolex Sea-Dweller auch die Breitling Chronomat und vor allem der Nachfolger die Breitling Navitimer immer mit dabei. Liebhaber von Fliegeruhren kommen an diesem Modell vom Markenhersteller Breitling nicht vorbei. Die Uhr bringt eine einzigartige Historie und einen unverwechselbaren Stil mit.

Breitling Navitimer AB0120

Breitling Navitimer AB0120

Der Navitimer – Eine Uhr erobert den Luftraum

Die 1950er Jahre gelten als die große Zeit der Pilotenuhren. In diese Ära fällt auch die Entwicklung der berühmten Breitling Navitimer, die vor allem durch die Kombination von Chronograph und Rechenschieber Lünette bekannt ist. Nachdem der Navitimer auf den Markt kam, wurde er bereits im militärischen Bereich und von Piloten eingesetzt. Mit dieser Uhr kann man nicht nur die Zeit ablesen, sondern auch viele Aviatikberechnungen anstellen, die vor allem für Piloten nützlich sind. In dieser Zeit war die Verbindung von „Navigation“ und „Timer“, wie sie sich auch im Namen des Chronographen widerspiegelt einzigartig und war der Beginn der besonderen Erfolgsgeschichte des Unternehmens Breitling.

Die Geschichte der Breitling Navitimer Chronographen hängt also sehr eng mit der Geschichte der Fliegerei zusammen. Fliegeruhren wurden als exklusive Zeitmesser entwickelt, die vor allem für Piloten und erst später auch als Modeaccessoire gedacht waren. Der Navitimer als das Vorzeigeprodukt von Breitling wurde bereits in den 1950er Jahren entwickelt und hat sich bis heute einen recht typischen Stil erhalten. Änderungen am Navitimer hat es zwar gegeben, doch der Charakter als Hightech Funktionsuhr ist geblieben.

Charakteristische Details und Änderungen des Breitling Navitimers in der Übersicht:

  • Das Design der Lünette wurde im Laufe der Zeit verändert
  • Inzwischen gibt es immer wieder neue Komplikationen: Flyback, Rattrapante, Ewiger Kalender
  • Das eigenes Uhrwerk wird seit 2009 (Kaliber B01) (Zuerst in der Limited Edition) verbaut
  • Die Uhr besitzt heute eine 70 Stunden Gangreserve
  • COSC Zertifizierung ist vorhanden
  • Ab 1969 wurde ein Automatikaufzug integriert
  • Armbänder: Stahl, Leder oder 18k Rotgold, auch Gelbgold
  • Gehäuse, Ziffernblatt und Armband sind wählbar
  • Der Navitimer hat eine beidseitig drehbare Lünette
  • Weißen Totalisatoren der Stoppanzeige sind das Erkennungsmerkmal des Navitimers, sowie schwarzes Ziffernblatt und roter Sekundenzeiger
  • Vor 1969 drehte sich noch der gesamte Korpus (Lünette und Glas) wenn man den Rechenschieber bediente

Neben dem Design ist der Navitimer vor allem deshalb so bekannt geworden, weil er als offizielle Pilotenuhr galt und als die ultimative Fliegeruhr in die Geschichte einging. Für Liebhaber der Aeronautik oder reine Uhrenfreunde gibt es kein Vorbeikommen am Navitimer. An Zuverlässigkeit ist die Breitlinguhr unübertroffen. Aviatikrechenschieber für diverse Funktionen ist inklusive.

Breitling Cosmonaute

Breitling Cosmonaute

Ein Name – Unendlich viele Möglichkeiten – Die Navitimer Modelle

Ob beim Kauf einer Breitling Uhr ein Navitimer World oder ein Navitimer 01 das Richtige ist, ist vor allem Geschmackssache. Während die World größer ist, kommt die 01 mit einem eigenen Manufakturkaliber daher.

Heute ist der Automatik-Chronograph nicht nur bei Piloten beliebt. Gerade Freunde von großen, auffälligen Modellen mit wuchtigem Charakter entscheiden sich häufig für eine Breitling. Auch unter den Navitimern waren inzwischen viele unterschiedliche Modelle im Handel zu kaufen. Dazu gehören:

  • Navitimer
  • Navitimer 01
  • Navitimer 01 Limited Edition
  • Navitimer 125e Anniversaire
  • Navitimer 1461
  • Navitimer 1952QP
  • Navitimer 50 Jahre Breitling
  • Navitimer Chrono-Matic (Retro-Modelle von den 1969er Uhren inspiriert, im Stil der 60er-Jahre, Gehäuse erinnert an ein Spiegelei – Die neuen Automatik Modelle brachten eine neue Gestalt, ein neues Selbstverständnis mit)
  • Navitimer Cosmonaute (erinnern in der Form an die Modelle der 1950er Jahre)
  • Navitimer Cosmonaute Flyback
  • Navitimer Heritage
  • Navitimer Montbrillant Datora
  • Navitimer Olympus
  • Navitimer World
  • Old Navitimer
Breitling Montbrillant

Breitling Montbrillant

Vom Chronomat zum Navitimer

Der Breitling Navitimer war zunächst gar nicht das Zugpferd des Unternehmens. Vor der Entwicklung des Navitimer war der Chronomat die bekannteste Uhr aus dem Hause Breitling. Diese Uhrenmodelle wurden im ab 1942 für die Luftfahrt entwickelt und waren die ersten Uhren, die über einen Rechenschieber für komplexe Berechnungen verfügten. Als eine besondere Form des Chronomats wurde dann der Navitimer herausgebracht. Ursprünglich hatten die frühen Chronomat Modelle noch einen Handaufzug. Ab 1969 etablierte sich das Automatikwerk.

Als Nachfolgemodell des Chronomats machte ab 1952 der Fliegerchronograph eine steile Karriere. Der Navitimer war vor allem aufgrund der beidseitig drehbare Rechenschieber-Skala in der Lünette ein Highlight für Piloten. Es war möglich mit dieser Uhr auf die Schnelle Berechnungen von Treibstoffverbrauch, Steig- und Sinkflugraten sowie Durchschnittsgeschwindigkeiten zu errechnen.

Heutzutage braucht man strenggenommen weder im Alltag, noch als Pilot im Flieger diese Funktionen. Trotzdem hat es sich etabliert, dass auch heute noch Uhrenliebhaber diese Features zu schätzen wissen und den Navitimer auch aufgrund dieser technischen Besonderheiten so lieben.

Im Vergleich mit anderen Uhren wirkt das Breitling Urgestein schon fast wie ein technisches Instrument. Man spürt, dass die ursprüngliche Verwendung tatsächlich als Equipment für Piloten gedacht war und bei der Verwendung der Uhr kann man Teil dieses Mythos, diese Kults sein, der seit 1952 anhält. Form und Stil der Uhr wurden bis heute bewahrt. Der Navitimer wird heute mit einem eigenen Breitling Kaliber gefertigt (Navitimer 01). Das hat diesen so populären Chronographen noch ein Stück weit aufgewertet.

Weiter Information unter www.breitling.com

Ein echtes Original: Eine Uhr, die ein echtes Statement macht

Die Pilotenuhr von Breitling gefällt nicht jedem, da auf dem markanten Ziffernblatt viel untergebracht ist. Der entsprechend große Durchmesser ist ziemlich wuchtig, was zusammen mit der polierten Oberfläche einen extrem auffälligen, starken Eindruck hinterlässt. Wie so oft ist es hier reine Geschmackssache wem der Navitimer gefällt und wem nicht. Feststeht, dass diese Uhr auch stark polarisiert und häufig von Rolex Fans eher belächelt wird. Es ist verständlich, denn von einer solchen Uhr geht eine gewisse Bedrohung aus. Dieser Chronograph kommt als selbstbewusstes Kraftpaket daher. Der Navitimer GMT hat beispielsweise immerhin einen Durchmesser von 48 mm.

Breitling Navitimer 7806

Breitling Navitimer 7806

Der Name ist Programm: Mit dem Navitimer kann man nicht nur navigieren, sondern auch die Zeit perfekt ablesen und komplexe Berechnungen ausführen, die in der Fliegerei von großem Nutzen sein können. Doch die berühmte Rechenschieber-Lünette ist nicht der einzige Grund für die Erfolgsgeschichte von Breitling. Inzwischen hat sich der Navitimer eine Riesen Fangemeinde erarbeitet. Die Kombi aus Navigationsrechner und Chronograph in Verbindung mit dem einzigartigen Look übt eine besondere Faszination aus. Der Navitimer wurde bereits in verschiedenen Editionen aufgelegt, doch das Wesentliche bleibt und seit 1952 ist die Essenz der Uhr geblieben, so dass dieses Breitling Uhrenmodell ähnlich wie eine Omega Speedmaster oder eine Rolex Submariner heute Kultstatus hat und sehr gut neben den Modellen dieser anderen Luxusmarken auf Augenhöhe besteht.

Charakteristischerweise hatte der erste Navitimer, der als Nachfolger für den Chronomat auf den Markt kam, ein schwarzes Ziffernblatt mit schwarzer Chronographenanzeige sowie eine sehr griffige Perlenlünette. Als beliebte Piloten- und Fliegeruhr war der Navitimer von 1952 bis in die 70er Jahre hinein das Non-Plus-Ultra. Der Fliegerchronograph war einfach ein Must-Have in dieser Szene. Uhrensammler schätzen unter anderem Vintage Breitling Uhren aus den Jahren vor 1979. Dieser Herren Armbanduhren sind echte Klassiker und sehr gefragt.

Seltene Navitimer Vintage Modelle mit Liebhaberwert

Modelle der 1980er Jahre – Nach der Quarzkrise
Nach 1982 musste das Unternehmen Breitling sich neu orientieren. Aus dieser Zeit stammen auch Quarz-Modelle des Navitimer, die heute eher als Kuriosität durchgehen und mehr für Sammler interessant sind. Während Krisenzeiten wurden Bestände von Breitling-Uhren auch durch den Uhrenhersteller Sinn aufgekauft. Das führte dazu, dass Navitimer ohne Logo im Umlauf waren, die heute aufgrund der Seltenheit einen großen Sammlerwert haben. Diese besonderen Uhren haben Breitling Werksteile aber auch die Aufschrift „Sinn“ auf dem Ziffernblatt.

Sehr selten und beliebt sind außerdem die Modelle, welche von etwa 1954 bis 1955 das Kaliber Valjoux 72 verbaut hatten. (Später wurde dann das Kaliber Venus 178 eingeführt.) – Ein wichtiges Element ist auch das Logo. Zu Beginn wurden die Uhren mit dem Logo des AOPA Verbandes versehen. Zudem hatten die ersten Navitimer keine Referenznummern. Das AOPA Logo wurden dann mit dem Breitling Logo „B“ sowie „Breitling Genève“ ergänzt.

Für alle Vintage Uhrenfans, die sich für die frühen Navitimer interessieren und immer wieder nach alten gebrauchten Breitling Navitimern stöbern, hier mal eine Übersicht der frühen Generationen:

  1. 1942 Breitling Chronomat
  2. Erste Generation: 1952-1954 Breitling Navitimer
  3. Zweite Generation der Navitimer 1960 bis 1966 (Breitling Logo etabliert sich, AOPA Logo gab es aber weiterhin, neue Indizes, weiße Totalisatoren, Änderungen an Ziffernblatt, Zahlen und Zeigern, Änderungen an der Lünette in den 1960er Jahren)
  4. Dritte Generation der Navitimer: Ende der 1960er Jahre Veränderungen an den Totalisatoren vorgenommen, teilweise wurde ein Valjoux 7736 Werk verbaut
Breitling Navitimer Spiegelei

Breitling Navitimer Spiegelei

Neben den Veränderungen auf dem Uhrenmarkt durch die Quarzkrise, wirkte sich auch die moderne Navigationstechnik in Flugzeugen auf die Uhrenmodelle wie den Navitimer aus. Doch die Fliegeruhr blieb weiterhin sehr beliebt. Die traditionellen Elemente der Uhr, gepaart mit der bekannten Ästhetik zogen weiterhin viele Uhrenliebhaber an. Nach einer kleinen Flaute in den 80ern zogen die Navitimer in den 90er noch mal richtig an und kamen im Triumphflug zurück.

Ankauf Ihrers Breitling Navitmer Breitling Ankauf

Mit der Navitimer Airborne, Navitimer 92, Navitimer Twin Sixty oder Navitimer Spatiographe gab es einige Breitling Modelle, die COSC geprüft waren und richtig erfolgreich wurden. Als massiver Herrenuhr wurden sie weiter vorangetrieben und trafen im 21. Jahrhundert genau ins Schwarze. Neben dem klassischen Navitimer 01 sind wohl der Navitimer GMT und der Navitimer World die bekanntesten, modernen Modelle von Breitling. Allen Modellen ist gemeinsam, dass sie den Stil des Fliegerchronographen beibehalten haben. Sie bringen die präzise, innovative Technik mit und sind zugleich auch als modisches Accessoire ganz im wahrsten Sinne des Wortes am Puls der Zeit.

Auch heute ist diese Herrenuhr bei Piloten beliebt, auch wenn sie auf die Technik nicht mehr unbedingt angewiesen sind. Sie wird auch weiterhin in der Luftwaffe eingesetzt. Als begeisterter Flieger und Besitzer von Flugzeugen ist John Travolta als Markenbotschafter von Breitling seit vielen Jahren stark in Erscheinung getreten.

Der Navitimer ist bis heute in zahlreichen Varianten und Limited Editions erschienen. Die Baselworld 2014 präsentierte den Breitling Navitimer 01 mit einem größeren Gehäuse (46mm) für einen Preis von etwa 6.900 Euro. Daraufhin folgte 2015 ein limitiertes Sondermodell: Breitling Navitimer AOPA – Diese Uhr gilt als Hommage an die Zeit, in der die AOPA (Aircraft Owners and Pilots Association) als Fliegervereinigung die Navitimer Modelle zu ihrer offiziellen Uhr erklärten. Sie war durch diese Vereinigung offizielle Pilotenuhr 1952. Eine weitere Verbesserung: Seit dem Bau des eigenen Kalibers Kaliber 01 ist es der Marke Breitling zudem möglich, eine 5-Jahres Garantie zu gewähren.

Breitling Navitimer A30022

Breitling Navitimer 92 A30022

Die Breitling Navitimer ist also ein Muss für jede Uhrensammlung, genau wie eine Omega Speedmaster oder eine Rolex Submariner. Diese Uhren-Ikonen werden von Uhrenfans auch gerne miteinander verglichen aber der Vergleich ist meistens wenig objektiv, da sich Fans einer bestimmten Uhrenmarke schwer tun, die verschiedenen Modelle miteinander zu vergleichen. Kann man häufig auch gar nicht, da sie aus verschiedenen Welten stammen und auch unterschiedliches Zielpublikum ansprechen. Welche Uhr die Bessere ist, hängt auch größtenteils mit dem eigenen Geschmack zusammen.

Hier eine kleine Gegenüberstellung dreier Klassiker mit großem Wiedererkennungseffekt in der Uhrenwelt:

Omega Speedmaster (Moonwatch, Piloten Chronographen) Rolex Submariner (Taucheruhr) Breitling Navitimer (Fliegeruhr / Pilotenuhr / Piloten Chronographen)
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Klassiker / Legende – Die Uhr auf dem Mond Robuste Alltagsuhr Präzise und zuverlässig, aber wuchtig am Handgelenkt und relativ kostspielig im Vergleich
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Gehäuse: 42mm Gehäuse: 40mm Gehäuse: 43mm / 46mm, wirkt generell größer am Arm
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Handaufzug, Gangreserve: 48 Stunden Mechanischer Selbstaufzugsmechanismus, Gangreserve 50 Stunden Mechanisch, Automatikaufzug Gangreserve: 70 Stunden
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Wasserdicht bis 50m (keine Taucheruhr!) 300 Meter wasserdicht Wasserdicht bis 30m (Keine Taucheruhr!)
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Ursprünglich eher Motorsport Hintergrund Taucheruhr Welt der Fliegerei
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Super-LumiNova beschichtet / Grünes Licht / Wird vom Tageslicht aufgeladen Chromalight-Anzeige: 8 Stunden Leuchten Ablesbarkeit bei schlechten Lichtverhältnisse durch Leuchtzeiger und Leuchtziffern
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Insgesamt im Vergleich eher matte (warme) Optik Edelstahl (poliert) Starke Reflektionen durch stark polierte Oberflächen, sehr auffällige Gesamterscheinung
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Uhrenglas aus Hesalitglas (Vintage Optik) – weniger anfällig für Kratzer Kratzfestes Saphirglas, plus Zykloplupe zur Vergrößerung des Datums Glas: Saphir, bombiert, beidseitig entspiegelt
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Täglicher Einsatz / Casual – vielseitig einsetzbar – Krone ist im Gehäuse und weniger auffällig Täglicher Einsatz / Casual – vielseitig einsetzbar Hier eher auffällig: Detaillierte Funktionalität (Aufzugskrone) – modisch nicht so vielseitig kombinierbar – Krone ist der einzigartige Teil der Navitimer – einfach in der Bedienung
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Zurückhaltendere Optik im Vergleich Zurückhaltendere Optik im Vergleich Armband der Navitimer ist berühmt, polarisiert – Armband ist sehr auffällig und „laut“ – Gibt ein Statement ab.
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Keine Datumsanzeige Datumsanzeige, Datumsfenster durch Lupe vergrößert Datumsanzeige
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Uhrzeit ist mit einem Blick gut zu erfassen Uhrzeit ist mit einem Blick gut zu erfassen Uhrzeit kann auf Navitimer unter Umständen schwerer abzulesen sein
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Fazit: Mit dieser Uhr hat man mehr ein analoges Gefühl, man kann es auch als Oldschool bezeichnen. Eine Uhr, die einfach authentisch ist Fazit: Ein absoluter Klassiker, mit dem 40mm Oystercase wirkt die Uhr im Vergleich recht klein Fazit: Die Breitling Herrenmodelle sind sehr wuchtig und der Navitimer fällt besonders stark auf – Im Vergleich zu den anderen Klassikern punktet Breitling durch Innovationen und bringt häufig neuere Modelle raus
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